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| This summer, s.a.d. music, 2004 |
| Action | Vocals |
| Bene | Guitar & Vocals |
| Laser | Guitar & Vocals |
| Veggi | Bass |
| TriOle | Drums |
| Gäste: | |
| Dr. Ring-Ding | Trombone (The Way It Is) |
| Produziert von: Claus Grabke & 0eigh15Teens |
Länge: 17 Min 18 Sek |
Medium: CD |
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| 1. This summer | 4. Gossip monger |
| 2. The way it is | 5. This summer (Urgently looking for a girlfriend Remix) |
| 3. Gonnabe | |
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Die 0EIGH15TEENS sind fünf Jungs aus Münster und scheinbar ständig verdammt gut drauf. Sie sind permanent so gut
gelaunt und fröhlich, dass ihnen regelrecht die Sonne aus dem Allerwertesten scheint und weil sie nicht so recht wissen,
wohin mit ihrer Freude machen sie einfach Musik und schmettern diese in die schöne, weite Welt hinaus.
Das ist eigentlich ein klarer Fall für Carmen Nebel und Karl Moik, oder aber, wenn man sich wie die 0EIGH15TEENS
eingängigem, melodischen Fun-Punk verschrieben hat ein Kandidat für MTVIVA.
Auf der 5-track-EP "This summer" gibt man sich gefällig adrett, pflegeleicht und selbstverständlich unpolitisch wie eine
Haarbürste. Bloß keine Ecken und Kanten, statt dessen schmissige Melodien, die sofort ins Ohr gehen. Schönwetter-Musik
für die Massen, weil dieser kleinste gemeinsame Nenner kaum jemanden weh tut.
Dabei bietet die Band nichts, was nicht schon von Kollegen wie
SUM 41, BLINK 182 und ihren 2.735 Klonen bis zum
Exzess dargeboten wurde. Seit GREEN DAYs
"Dookie" ist aber einfach alles gesagt, was sich künstlerisch mit 'Ohh-hoo-hoo, Ahhh-haaa-haaa, Schalala, Tralala,
Hopsasa' und schrammelnden Gitarren ausdrücken lässt.
Klar, das hat Hitpotential, aber das haben Dieter Bohlen und der Kübelböck auch. Ich will den 0EIGH15TEENS auch gar
nicht das Bemühen um Abwechslung absprechen, soweit dies innerhalb eines solch limitierten musikalischen Spektrums
überhaupt möglich ist. Die Mucke ist allerdings schlicht und ergreifend viel zu harmlos. Der nötige Punch fehlt, der
Tritt in den Hintern bleibt aus, die Gitarren säuseln meist sanft vor sich hin, anstatt mal anständig los zu
brettern.
Die Zielgruppe wird das alles relativ wenig stören, denn die will ja genau diesen unverbindlichen Gute-Laune-Sound, der
sich perfekt als Soundtrack für eine sommerliche Teeniekomödie anbietet. Warum also dann nicht die 0EIGH15TEENS als
einheimische Alternative zu den Branchenriesen aus Übersee? Soll mir recht sein. Übrigens: Die Gitarre am Anfang von
Gonnabe ist geil.
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