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The Difference

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Cover The Difference
The Difference, Arrest Music / Eigenvertrieb 2002
Alex Weinrauch Guitars, Lead Vocals
Ralf Weber Bass, Evil Vocals
Frank Doleczik Guitars, Evil Vocals
Jerry Müller Drums, Evil Vocals
Produziert von: Arrest Länge: 45 Min 51 Sek Medium: CD
1. Big Kim (3:53)7. Dark Ages (3:29)
2. Dirty Black Hole (5:03)8. The Difference (3:53)
3. Beast In You (3:49)9. Story Of Horror (3:46)
4. Bloody Crown Of Thorns (4:11)10. The Shining Light (3:43)
5. Soldier Of Sins (3:41)11. You Are The One (4:51)
6. Toxic Dreams (4:29)12. You Are The One (4:34)

Leute, lasst Euch sagen: Es rockt aus Deutschen Landen!!! Es rockt, wie die Hölle!!! Was ich wohl meine? Das brandneue Album der Hanauer Metal-Recken ARREST.
Die 1992 gegründete Heavy Metal Formation serviert uns mit The Difference ihren zweiten Silberling in Eigenproduktion.

Vorangegangen sind bereits 2 Mini CD's und das Debüt Incarnated, mit dem bereits einige Achtungserfolge erzielt werden konnten.
Auf ihrem neuen Output klingt die Band tight, kraftvoll, solide und rauh aber doch sehr hymnisch - alle elf Songs kommen genau auf den Punkt und bieten melodiösen, abwechslungsreichen Power Metal alter Schule.

Und was mir da aus meinen Boxen entgegenschallt, ist mehr als beeindruckend. Kein poppiges Feeling, keine trällernden Melodien und völlig ohne vertrackte Rhythmen und Frickeleien kann mich das Album voll überzeugen.
Gitarrist ALEX WEINRAUCH kann mit seiner markanten Stimme Akzente setzen und die Rhythmussektion um RALF WEBER und JERRY MÜLLER hält alles zu einem kompakten Ganzen zusammen.

Hier wird keine Truemetalkeule geschwungen: es wird einfach losgerockt, ohne auf irgendwelche modischen Strömungen und Einflüsse Rücksicht zu nehmen. Die Jungs spielen ihren Heavy Metal ohne Kompromisse und sie machen es verdammt gut und verdammt mitreißend. Mir als Heavy Metal-Fan geht beim Anhören dieser Songs das Herz richtig auf. Ganz besonders beeindruckt mich bei dieser Scheibe der voluminöse Sound.

Eröffnet wird The Difference mit dem Opener Big JIM, der sofort druckvoll nach vorn losgeht. Kein verspielter Schnickschnack, es wird ehrlich und geradeaus losgerockt, was das Zeug herhält.

Ich möchte noch ein paar weitere Anspieltipps herausgreifen, wie z.B. Bloody Crown Of Thorns, welches mit schleppenden, groovenden Gitarren beginnt und im Midtempobereich verbleibt. Trotzdem wirkt der Song aber sehr druckvoll und mitreißend.
Dann Soldiers Of Sins, ein Stück, das ich mir live sehr gut vorstellen kann, ein richtiger Mitgröler. Es erinnert mich ein kleines bisschen an Monowar. Eingängigkeit und Heavyness zeichnen diesen Song aus.
Toxic Dreams beginnt sehr düster und gefühlvoll und vermittelt Gänsehaut pur. Nein, es ist keine Ballade, aber ein sehr langsamer und sehr schöner Song, den man sich in nachdenklichen Minuten schon mal ab und zu geben kann: never never coming back.

Mit dem Rausschmeißer You Are The One wird dann noch mal kräftig Arsch getreten und dem Hörer ein Banger allererster Sahne um die Ohren gefetzt.

Kantig, geradlinig und mit Energie und sehr viel Spielfreude gehen die Mannen an ihr Werk, unbedarft und ohne Kompromisse. Schönes Songwriting und eine tolle Produktion machen das Album zu einem ausgesprochenen Hörgenuss.

Wer Iron Maiden, Saxon, Accept oder gar Black Sabbath mag und zu seinen Faves zählt, kann bedenkenlos zugreifen.

Ilka Czernohorsky, (Impressum, Artikelliste), 08.11.2002

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