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Live In The UK

11th April 2010, Wembley Arena
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Live In The UK, 11th April 2010, Wembley Arena
Live In The UK, 11th April 2010, Wembley Arena, Concert Live, 2010
Paul Rodgers Vocals, Acoustic Guitar, Piano
Mick Ralphs Guitar
Simon Kirke Drums
Howard Leese Guitar, Mandolin, Keyboards
Lynn Sorensen Bass
Produziert von: Andrew Tulloch Länge:89 Min 08 Sek Medium: 3 CDs
CD 1:
1. Can't Get Enough5. Young Blood
2. Honey Child6. Seagull
3. Running With The Pack7. Gone Gone Gone
4. Burning Sky
CD 2:
1. Electric Land4. Shooting Star
2. Simple Man5. Rock'n'Roll Fantasy
3. Feel Like Making Love6. Movin' On
CD 3, Encore Disc:
1. Ready For Love5. Deal With The Preacher
2. Bad Company

BAD COMPANY und kein Ende - im Home of Rock. Nächste Live-CD der Band um Paul Rodgers und Mick Ralphs nach "Hard Rock Live", kürzlich besprochen. Es ist dieselbe Band wie beim "Hard Rock Live" Konzert, und die Tracklist ist auch fast identisch - hier gibt es zusätzlich Young Blood, Electric Land (vom verschmähten "Rough Diamonds", BAD COs letztem Album 1982) und Deal with The Preacher; auf "HRL" gab es zusätzlich Good Lovin' Gone Bad und Run With The Pack. Kein wirklich großer Unterschied also. Gibt es einen, der groß genug ist, um zum Kauf zu bewegen?

Nun, zum einen tritt da eben der durch den direkten Mitschnitt und die 'so wie gehört auf CD gepresst'-Vorgehensweise von Concert Live erzielte Effekt ein, dass man wirklich alles so hört wie im Konzertsaal. Da fragt man sich schon, wieso Ralphs' Soli auf "HRL" so glatt und gut rüberkommen, und hier oft eher gequält und fahrig klingen (und es ist wohl Ralphs, der da spielt, und nicht Leese, den so wird es von Rodgers angekündigt, und das würde Ralphs sich bei seiner eigenen Band wohl auch nicht nehmen lassen), wenn nicht gar gleich im Duo soliert wird, so dass man Ralphs' Fehler weniger hört. Und wenn Ralphs sich überhaupt zu einem längeren Solo herab läßt. Das verwundert schon - dennoch tragen sich die Songs selbst und kommen mit großer Energie rüber.
Zum anderen ist man ein ums andere Mal erstaunt darüber, wie gut Paul R. bei Stimme ist - erst zum Ende des Konzerts treten kleine Unsicherheiten auf.
Drittens sind zwei der drei Encore-Stücke Ready For Love und Bad Company allein schon fast das Geld wert … und das Volk hat seine Freude, und gerät schon bei den ersten Piano-Akkorden bei Bad Company aus dem Häuschen. Überhaupt - von Anfang an ist das natürlich, wie man deutlich hört, ein Heimspiel für BAD CO - beim ersten Refrain von Can't Get Enough kann Rodgers schon das Mikrophon aus der Hand legen.

Ob das reicht, kann nur der eigene Geldbeutel entscheiden. Man hält auf alle Fälle ein sehr echtes, ungeschöntes und 'livehaftiges' Dokument in den Händen, und die Live-Atmosphäre fehlt dann doch etwas beim sicherlich überarbeiteten "HLR", obwohl das auch eine angenehme Direktheit und Rauheit besitzt. Fazit: sucht man eine Bad Company mit edlem Live-Sound, den Soli dann und wie man sie erwartet (wenn auch nicht unbedingt in dieser Länge), und einem um eine paar Grad besser ausgependelten Bass und Drums, nimmt man "HLR". Sucht man das echte, weniger polierte Dokument ist man beim "Wembley Live"-Konzert hier gut aufgehoben.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 22.09.2010

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