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Buddaheads

Howlin' At The Moon

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Howlin' At The Moon
Howlin' At The Moon, Grooveyard Records, 2004
Alan "B.B. Chung King" Mirikitani Vocals, Guitar, Bass (Mississippi Queen)
Boyd Lafan Bass
Joe Pafume Drums
Gäste:
Philip Sayce Guitar & Vocals (Howlin' At The Moon)
Bobby Shneck Rhythm Guitar (Mississippi Queen)
Kenny Arnoff Drums (Mississippi Queen)
Teddy Zig Zag Keyboards (Mississippi Queen)
Lee Spath Drums (Howlin' At The Moon, Showdown & State Of Grace)
Produziert von: Alan Mirikitani Länge: 78 Min 24 Sek Medium: CD
1. Long Way Down9. Mississippi Queen
2. Nothing To Lose10. Company Graveyard
3. Howlin' At The Moon11. When The Blues Catch Up With You
4. Crawlin' Moon12. State Of Grace
5. Showdown13. Dance Maria
6. 91114. Every Now & Then
7. Better Day15. Alana
8. Train Train16. Don't Cry

Mit der Compilation "Howlin' At The Moon" hat es mir Alan Mirikitani, besser bekannt als B.B. Chung King, nicht leicht gemacht. Etliche Wochen lief die CD immer wieder und ich war nicht sicher, ob ich sie unter "klasse" oder "unwesentlich" ablegen sollte.
Für die denen der Name B.B. Chung King nicht so viel sagt: Die BUDDAHEADS starteten vor gut 10 Jahren als L.A.-Bluesrockband mit Referenzen in Richtung Stevie Ray Vaughan, Hendrix, Johnny Winter, CREAM, ZZ TOP, nicht zuletzt Warren Haynes und vergleichbaren Größen alter Bluesrock-Herrlichkeit. Mirikitani ist ein begehrter Miet-Gitarrist und Soundengineer, der auf Produktionen von z.B. Philipp Fankhauser, Coco Montoya, Steve Fister und vielen anderen vertreten ist. Mit seiner eigenen Band veröffentlichte er unregelmäßig CDs, die in Europa über einen gewissen Insiderstatus nie hinauskamen. An musikalischer Unfähigkeit hat das sicher nicht gelegen, eher an der mangelnden Popularität dieser Musik und eventuell auch an falschen Partnern im Business.

"Howlin' At The Moon" ist eine Zusammenstellung aus vier Songs von "Go For Broke" (2000), sieben von "Real" (2001), zwei von der inzwischen veröffentlichten neuen CD "Mumbo Jumbo", zwei für diese Scheibe exklusiv aufgenommenen Nummern und dem Cover Mississippi Queen, auf dem u.a. Kenny Arnoff (wahlweise auch Aronoff) am Schlagzeug zu hören ist. Entsprechend drückt diese Version.
B.B. schafft es spielend, selbst an sich todlangweilige Bluesstandards wie das behäbige When The Blues Catch Up To You in spannende Form zu bringen. Hier zum Beispiel durch größtmögliche Anlehnung an ZZ TOP bzw. den Blue Jean Blues. Nur wenn all zu offensichtlich bei Stevie Ray Vaughan entliehen wird, scheint die Spannung zu entweichen.

Wer "Real" kennt, kennt auch das unfassbar schöne Dance Maria. Mir fällt seit Jahren dazu immer wieder der Vergleich zu SPIRIT oder dem deutschen Saz-Virtuosen Alex Wiska ein. Ähnlich schön ist Every Now & Then von "Go For Broke". Im hinteren Drittel der CD wird es überhaupt sehr ruhig und nachdenklich. Der wunderbaren Stimmung tut dies aber keinen Abbruch.
Deutlich rockiger ist der erste Teil, jedoch keineswegs weniger intensiv. Tiefster Bluesrock, heftige Shuffle, der eine oder andere Boogie, viel Slide, jede Menge Groove.

Unbedingter Kauftipp für alle die die, teilweise nicht mehr erhältlichen, Original-CDs nicht haben!

Fred Schmidtlein, (Impressum, Artikelliste), 28.08.2004

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