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Charlie Daniels Band:

Fiddle Fire

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Fiddle Fire
Fiddle Fire, Blue Hat Records, 1999
Charlie Daniels Vocals, Fiddle
Bruce Brown Guitar
Taz DiGregorio Keyboards
Jack Gavin Drums, Percussions
Charlie Hayward Bass
Chris Wormer Guitar
Produzent: Ron W. Griffin Länge: 50 Min 11 Sek Medium: CD
1. Texas2. The Devil Went Down To Georgia
3. High Lonesome4. Fais Do Do
5. Boogie Woogie Fiddle Country Blues6. The South's Gonna' Do It
7. Drinkin' My Baby Goodbye8. Fiddle Fire
9. The Fiddle Player's Got The Blues10. Layla
11. Orange Blossom Special12. Talk To Me Fiddle

Charlie Daniels im Recycling-Wahn. Zum 25-jährigen Bandjubiläum veröffentlicht der Großmeister des Countryrocks einen ganzen Schwung CDs mit Neueinspielungen.

Sehr erfreulich dabei ist, dass Charlie eine stilistische Trennung vornimmt.
Vorliegende CD konzentriert sich in erster Linie auf countrylastiges Material, bei dem die Geige im Mittelpunkt steht.
Dies kommt vor allem Hörern wie mir zugute, die mit seinen Bluesergüssen eher weniger anfangen können.

Allerdings kann FIDDLE FIRE weder als Best of ... noch als Greatest Hits Compilation überzeugen.
Dazu hat Charlie seine wirklich starken Songs mit verblüffender Konsequenz außen vor gelassen. Weder Lonesome boy from Dixie noch Still in Saigon, geschweige denn In America oder das geniale und bislang nicht auf CD erschienene Grapes of wrath wurden berücksichtigt.

Soll man darüber enttäuscht sein? Nein! Auch wenn die Chance auf ein absolutes Hammeralbum leichtfertig verspielt wurde, so bietet FIDDLE FIRE doch eine Reihe hochklassiger Songs, die auch schwächeres Material wie The fiddle player's got the Blues oder Talk to me fiddle halbwegs verschmerzen lassen.

Diese CD macht viel Spaß und regt dazu an, ein paar der älteren Scheiben der CHARLIE DANIELS BAND wieder auszugraben und neu zu entdecken.
Well done, Charlie!

Martin Schneider (Impressum, Artikelliste), 2000

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