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Doro:Fight |
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Hier ist es also, das neue (Mach-)Werk von Doro Pesch, laut SPV "Voller Frauen Power und musikalischer Ausdruckskraft". Stimmt das? Der erste Track Fight ist als Hymne für die Boxerin Regina Halmich konzipiert worden, und als solche sicherlich tauglich. Alternativ könnte dieses Stück als Intro für Doro fungieren bevor die eigentliche Show startet, der Vorhang fällt. Track 3 hingegen ist das Highlight der CD. Das mit TYPE O NEGATIVE-Shouter Pete Steele eingesungene Duett ist sicherlich nicht jedermanns Sache, mich fesselte der Track erst nach dem dritten Hören. Nun kommt sie, die erste Ballade: Undying. Eigentlich recht schön, allerdings haben wir ähnliche Balladen auf jedem Doro-Album. Legends Never Die startet mit einem Acoustic Intro und geht in einen Midtempo Rocker über. Nett. Aber was ist denn das jetzt? Rock Before You Bleed bringt einem wirklich die Ohren zum bluten... wegen dem endlos wiederholten Refrain... 3 Minuten hintereinander die gleiche Textzeile? Auch der nächste Song überrascht, Wild Heart ist ein richtig guter Rocker. Hätte auch auf einem der alten Doro Alben sein können. Und nun? Doro auf Rammsteins Spuren? Leider nein. Das industrialmäßig gehaltene Intro verspricht mehr als der Song hergibt. Diese Platte hat zwei Klassen: einmal die schlecht produzierten Nummern (Drumsound ist unterirdisch und sind meiner Meinung nach Überbleibsel von "Call Of The Wild") und die neueren, wirklich gut produzierten Stücke. Aber vier gute Songs sind einfach zu wenig um die Platte noch aus dem unteren Mittelmaß rauszureißen. Jörg Litges, (Artikelliste), 02.09.2002 |
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