| 2, Proud Music 2002 |
| Christian Ambach |
Drums
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| Jens Eckert |
Guitar, Vocals
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| Stefan Peter Roos |
Organ, Piano, Keyboard |
| Christof Rosebrock |
Bass, Talkbox, Vocals |
| Markus Thurn |
Saxophone (How many times) |
| Kristopher K. Kempf |
Flute (Icon, Lamento) |
| Produziert von: Ed Wood Be Proud & Markus Weber |
Länge: 39 Min 41 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Non Spoken (5:44) | 6. Lamento (5:09) |
| 2. Babylonian Times (3:45) | 7. How Many Times (4:06) |
| 3. Schizophrenia (3:01) | 8. The Knife [Intro] (2:04) |
| 4. Icon (7:12) | 9. The Knife (3:45) |
| 5. Enter Now (4:55) | |
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Es ist schon eine Schande. Eine deutsche Band bringt ein dermaßen starkes Album auf
den Markt und gerade, wenn man sich eingehört hat, stoppt der Player, weil die 39 Minuten
schon um sind.
Bei mir unbekannten Bands, habe ich eine spezielle Angewohnheit des Hörens. Um
Voreingenommenheit keine Chance zu geben, kommt die CD in den Autoplayer und wird
angehört, bevor ich einen Blick ins Booklet werfe.. Ich weiß also nichts über die
Musiker, sondern lasse erst mal nur die Musik auf mich wirken. Und die wirkte......
Als Opener, gibt es mit Non Spoken eine Rocknummer im 70er Jahre Stil. Gitarre
und Keyboard dominieren, unterbrochen von ruhigeren Passagen.
Zu Hause dann der Blick ins Booklet und ins Internet und siehe da: Eine Band aus
Ingelheim. Kompliment Jungs, Ihr klingt absolut international. Na ja, Wir Pfälzer sind
das ja sowieso.
Gegründet wurde ED WOOD BE PROUD 1997.
Erste Platte Yesindeed-Studio 1999/2000
Dann 2001 das Album Poem
Nun, ab dem 15.10.2002 dann die Vö von 2
2000 wurde die Band für den 18. Deutschen Rock- und Pop Preis nominiert und erhielt
die beste Bewertung einer Hearing Jury. Es nahmen übrigens 1800 Bands teil !
Beim bedeutendsten Internet Label Virtual Volume erzielten sie 2001 einen Nummer 1
Hit und einen weiteren Top Ten Hit.
Wundert mich im Nachhinein nicht, denn die vorliegende CD strotz nur so vor
Stilvielfalt.
Babylonian Times ist eine Rock-Funk Nummer, wieder mit diesen geilen Keyboard
Lines.
Erster Höhepunkt dann Schizophrenia. Schnell gespielt, mit einer düsteren
Metalgitarre, die meistens im Background das Tempo angibt. Mosher und Banger dürften hier
auf ihre Kosten kommen.
Icon ist eine balladeske Rocknummer. Mit 7:12 Minuten der längste Titel und
erinnert mich irgendwie an IT'S A BEAUTIFUL DAY. Es gibt auch eine Flöte a'la JETHRO
TULL. Aber nicht lange, denn plötzlich kommen Gitarren Hooklines die zum spacigen Abheben
animieren. Was für eine geniale Komposition. Ein Highlight.
Und stark geht es weiter. Wah Wahs eröffnen Enter Now. Fast fünf Minuten
groovender Partyrock.
Mein zweites Highlight ist Lamento. Eine ruhige Nummer, die irgendetwas hat.
Dieser Song erreicht punktgenau die Hirnhälfte, die bei mir für wohlige Wohlfühlschauer
zuständig ist. Und wieder ist da diese Flöte, die an IAN ANDERSON erinnert.
Highlight Nummer drei schließt sich mit How Many Times sofort an. Vielleicht
die stärkste Nummer der Band. Perfekte Hooklines, forsches Tempo, die Füße wippen, die
Arme halten eine virtuelle Gitarre und spielen auf derselben. Plötzlich ein Break und es
spielt COLOSSEUM. Ja ja, da ist plötzlich DICK HECKSTALL-SMITH am Saxophon und CHRIS
FARLOWE steht am Mikro. Zumindest könnte man es meinen. Leider ist das täuschende
Gastpiel zu schnell auch wieder vorbei.
Ich mache das Quartett voll und stelle Euch Highlight Nummer vier vor: The Knife,
Intro und The Knife zielen wieder auf meine Wohlfühl-Hirnhälfte - und -
treffen.
Groovig, harmonisch, Piano und Orgel dominiert und perfekte Vocals, sowie schöne
Gitarrenläufe.
Jetzt kommt der schlimme Moment: Der Player stoppt und meine Hirnhälfte signalisiert
mir, sofort etwas für's Wohlbefinden zu tun. Ich drücke die Repeat Taste und die Welt ist
wieder schön.
Ich wünsche ED WOOD BE PROUD Erfolg und mir mehr von dieser Band.
Neue Musik braucht das Land und EWBP ist ein Hoffnungsträger a'la bonheur.
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