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Automatic Thrill
Automatic Thrill, SPV/Steamhammer, 2004
Biff Malibu Vocals
Captain Poon Guitars, Backing Vocals
Raldo Useless Guitar
Stu Manx Bass, Backing Vocals
Danny Young Drums
Gäste:
Cato Salsa Keyboards
Kare Christoffer Vestrheim Keyboards
Krisvaag Percussion
Produziert von: Kare Vestrheim, Ulf Holand, Howie Weinberg Länge: 36 Min 16 Sek Medium: CD
1. Automatic thrill7. Shaking so bad
2. Take it8. Freeride
3. Car full of stash9. Put me on a plate
4. Here come the pigs10. Dr. Doktor
5. Dingdong thing11. The good times used to kill me
6. A call from the other side

Die sleazigen, trashigen RocknRoll Bands werden immer zahlreicher und kommen nicht mehr nur aus dem hohen Norden. Aber die Norweger von GLUECIFER untermauern mit ihrem mittlerweile 5. Release, das übrigens auf einem Bauernhof (!) in der Region von Ostfold eingespielt wurde, dass sie im Genre sich eine Ausnahmestellung erarbeitet haben.

Schon der eröffnende Titelsong frißt sich in den Gehörgängen fest und wird mühelos jede Arena rocken, das schön kreiselnde Take it hält Stimmung und Tempo oben.
Bei Car full of stash gefällt die Einbindung der Hammondorgel, während Here come the pigs (Bauernhof!) mit sachten Countryeinschüben beweist, dass GLUECIFER nicht nur wissen, wo das Gaspedal sitzt, sondern auch Rhythmik und Dynamik wohl dosieren können.
Dingdong thing (Was für ein Titel!) (allerdings - Red.) geht wieder klar auf die Zwölf, während A call from the other side ebenso wie Shaking so bad schön zwischen Coolness und Power pendeln.
Freeride überrascht mit einem poppigen Gewand, danach wird mit Put me on a plate wieder Speed gegeben.
Nach dem soliden Dr. Doktor wird mit The good times used to kill me zum Abschluß nochmals bewiesen, dass GLUECIFER inzwischen abgeklärter und vielseitiger und in Sachen Songwriting deutlich gereift sind.

Die bisher beste Veröffentlichung der Band und eine echte Herausforderung für all die HELLACOPTERS, BACKYARD BABIES, HIVES und TURBONEGROs dieser Welt.
Man darf sich schon auf die anstehende Tour freuen, bei der GLUECIFER als Support von MONSTER MAGNET auch große Hallen bespielen werden.
Einziges Manko von "Automatic thrill": Zu kurz!!

Ralf Stierlen, (Impressum, Artikelliste), 17.02.2004

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