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| Life In Dreaming, Drive Thru Records,
2004 |
| Rob Freeman |
Guitar, Vocals |
| Chris Amato |
Bass |
| Spencer Peterson |
Drums |
| Joe Reo |
Vocals |
| Mike Suffert |
Guitar |
| Produziert von : Jim Wirt |
Länge: 41 Min 39 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Bleed For You | 7. The Innocent Ones |
| 2. Ashes Ashes | 8. American Classic |
| 3. A Minor Detail | 9. In Memory |
| 4. The Point | 10. Top 5 Additions |
| 5. Twenty Below | 11. Halycon Daze |
| 6. Garden Statement | |
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HIDDEN IN PLAIN VIEW pflegen eine eher popige, handwerklich saubere und klangtechnisch vollrunde Variante des Emocore und
passen daher wie die Faust aufs Auge zu Drive Thru Records. Die Stärke der Band ist sicherlich die vokale Doppelspitze
Freeman/Reo, was besonders in Stücken wie Garden Statement oder American Classic hervorsticht.
Dazu kommt eine richtiggehend spürbare enthusiastische Frische und Unbekümmertheit, mit der die Jungs aus Stanhope, New
Jersey, die aber mittlerweile nach Kalifornien übergesiedelt sind, an ihre Sache herangehen. Da scheut man sich auch nicht
vor einem eingängigen Power Pop, wie in The Point oder Halycon Daze oder auch einer Art
Singer-/Songwriter-Emo wie in The Innocent Ones. Man beherrscht das Spiel auf der Klaviatur der Gefühle zwischen
Trauer, Wut, Verzweiflung, Hoffnung und Freude, verpackt mit effektiven Gitarren und kernigen Drums.
Emocore ist ein wenig der Punk der ausgehenden Neunziger Jahre: Kraftvoll auf den Punkt kommend, schreit man das
Lebensgefühl heraus, nur das man inzwischen etwas mehr als die berühmten drei Akkorde gelernt hat. Bands wie HIDDEN IN
PLAIN VIEW halten das Fähnlein mit Überzeugung und Hingabe aufrecht, auch wenn die große Welle der Emobands abgeebbt ist
und Emo fast wie ein Schimpfwort wirkt.
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