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| Songs From Blues Alley & The Cumberland Tracks, Eigenvertrieb, 1999 & 2002 |
| Songs From Blues Alley: |
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| Erich Herms |
Bass, Vocals |
| Jan Lessner |
Lead Vocals, Harp |
| Michael Nolte |
Drums, Percussion |
| Thomas Pawlik |
Keyboards |
| Norbert Fuhrmann |
Guitars, Vocals |
| Gäste: |
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| Manfred Passler & Holger Voigt |
Bass |
| Stefan Wegener |
Keyboard |
| Alan Tepper |
Lead Guitar |
| The Cumberland Tracks: |
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| Norbert Fuhrmann |
Guitars, Vocals |
| Manfred Schyma |
Bass, Vocals |
| Jan Lessner |
Lead Vocals, Harp |
| Joe Niggemeier |
Drums, Percussion, Backing Vocals |
| Friedhelm Heuwinkel |
Keyboards, Backing Vocals |
| Gäste: |
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| Niklas Dimitri Halseide, Uwe Flock, Alan Tepper |
Guitar |
| Pete Alderton, Hans Amelunxen, Matthias Guder, Heinz Kamp,Steve Young, Claire Price |
Vocals |
| Bernd Dallmann |
Saxophone |
| Produziert von: Norbert Fuhrmann |
Länge: 37 Min 44 Sek & 41 Min 59 Sek |
Medium: CD |
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| Songs From Blues Alley: | |
| 1. Get Thru | 6. I Can't Control Myself |
| 2. House & A Dog | 7. Homewards Bound |
| 3. Another Mother | 8. Angel |
| 4. My Company | 9. Peay On |
| 5. Going Train Blues | 10. Buzzin' Bee Blues |
| The Cumberland Tracks: | |
| 1. Cumberland | 6. New In Town |
| 2. Stop Talking Baby | 7. Yesterday's Gone (Forget The Blues Tonight) |
| 3. Who Can Tell | 8. Always True |
| 4. Helplessly In Love | 9. Get II |
| 5. On The Way To New Orleans | 10. Out In The World |
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Erst vor ein paar Wochen habe ich die fabulöse '94er CD "Dirty Laws" der deutschen Band GET RHYTHM besprochen und prompt landen kurz darauf zwei Outputs einer Nachfolgeband auf meinem Schreibetischlein.
Heißen HOUSE AND A DOG, werden angeführt vom Gitarristen Norbert Fuhrmann, rocken nicht so kräftig wie Get Rhythm, haben aber andere erfreuliche Eigenschaften.
1999 spielte die Band ihre erste eigene CD ein. Aus der Get Rhythm-Mannschaft war außer Fuhrmann noch Schlagzeuger Michael Nolte dabei. "Songs From Blues Alley" besticht durch einen schönen Mix aus Down to the Bone-Rhythm & Blues, Swamp-Music und vieeel Groove. Schwäche: Der Sound ist nicht besonders transparent und hat leichte Lautstärkeschwankungen bei den einzelnen Songs. Stärke: Die Rhythmusabteilung macht Spaß (schön nachzuhören im gospelig-perkussiven Homewards Bound) und der Gesang ist zum größten Teil sehr erdig, authentisch und im mehrstimmigen Bereich klasse arrangiert.
Assoziationen zur britischen BLUES BAND, zu Mark Knopfler (als er noch nicht gänzlich verbuchhalterisiert war), FLEETWOOD MAC in Frühzeiten, LITTLE FEAT und Eric Clapton (siehe Knopfler) werden wach und nach einer knappen Schulstunde ist man weder genervt noch gelangweilt. HOUSE & A DOG reiten die alte Blues-Kuh nicht zu Tode.
Drei Jahre, also 2002, und einige Besetzungswechsel später (Bass, Drums und Keyboards wurden umbesetzt - und das gefällt mir eigentlich nicht so besonders, wirkt es doch eher kontraproduktiv in einem Bandgefüge) die zweite CD. "The Cumberland Tracks" tönt wesentlich besser abgemischt daher und die Band hat sich vom Blues der ersten CD in Richtung etwas "eingängigerer" Sounds entwickelt.
Direkt im ersten Track Cumberland wird die Nähe von Sänger Jan Lessner zu Eric Clapton deutlich und die ganze CD könnte stimmungstechnisch auch durchaus aus seiner (grandiosen) Phase Mitte der Siebziger stammen.
Das Keyboard, respektive die Hammond, ist deutlich besser vernehmbar, dafür fehlt mir persönlich etwas der Cajun-Percussion-Groove. Andererseits bieten Gitarre und Harp einige schöne Duelle und man leistet sich auch einige völlig unbluesige Songs wie die schöne Ballade Helplessly In Love. Sogar ein klein wenig ALLMAN BROTHERS-Feeling kommt in Always True auf.
Durch die geschickte Hinzunahme diverser Gastmusiker werden einige Songs mächtig aufgemöbelt, so ist beispielsweise On The Way To New Orleans ein packender Midtempo-Rocker und die Schlussnummer Out In The World ist ein (beinahe echter) Gospel, der absolut hochkarätig gesungen wird.
Hart oder heftig gehen HOUSE AND A DOG nicht zur Sache, man darf sich keine derb rockende Boogieband vorstellen. Aber in Sachen Melodie, Wohlklang, Abwechslung und Groove gehört die Kapelle absolut in die obere Liga der deutschen Blueser. Beide CDs bestehen aus Eigenkompositionen!
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