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CD-Review:
JourneyRed 13 |
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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Nachdem "Arrival" schon einige Zeit zurückliegt, wollte die Band wahrscheinlich die Wartezeit bis zur nächsten kompletten Studio-CD überbrücken. Also nichts wie rein mit der Scheibe in den Player und angeschnallt. Nach diesem fürchterlichen Intro folgt mit dem eigentlichen Song wenigstens eine halbwegs rockige Nummer. Schnell weiter zu The Time. Gottseidank besser, aber immer noch um etliches schlechter als vergleichbare AOR Durchschnittrocker abliefern. Ein Song der total langweilig im melodischen Nichts verläuft.
Walking Away From The Edge ist noch schlimmer. Eine Schnulze ohne die Spur einer brauchbaren Melodie. I Can Breathe ist der letzte und beste Track auf "Red 13". Hier kann man ansatzweise Journeys alte Klasse raushören. Wohlgemerkt "Ansatzweise". Was zum Teufel mag die Band bewogen haben eine derart miserable EP auf den Markt zu werfen? Der kompositorische Totalausfall wird noch durch den miesen Sound gekrönt. Die Tracks wurden allesamt in Jonathain Cains Heimstudio eingespielt. Und die Band bemerkt auf ihrer Website zu "Red 13": "It is a very raw record, a little more adventurous than the traditional Journey albums. We went with a more experimental sound, and the lyrics really stand out - they have something to say". Fazit: Ein musikalisches Experiment das voll in die Hose ging.
Joachim Domrath , (Impressum, Artikelliste), 02.11.2002
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