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| Another Night Of Passion, SPV, 2012 |
| Roland Bergmann |
Bass, Vocals |
| Jürgen Breforth |
Guitar |
| Axel Kruse |
Drums |
| Michael Voss |
Vocals, Guitar |
| Produziert von: Michael Voss |
Länge: 46 Min 21 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Rocklahoma | 7. Black Swan |
| 2. 40 Rock | 8. Back And Alive |
| 3. Metal Edge | 9. The Chant |
| 4. You Decide | 10. Fever Of Love |
| 5. Welcome To Rock Bottom | 11. True Blue |
| 6. Fallen From Grace |
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MAD MAX sind wieder zurück. Nicht der Film, sondern die Hardrock-Band aus Münster. Und weil aller guten Dinge drei sind, kommen sie 2012 zum dritten Mal in Originalbesetzung ihres erfolgreichsten Albums zusammen. 25 Jahre nach "Night Of Passion" und sechs Jahre nach "Night Of White Rock" sind wieder alle von 1987 an Bord.
Was hatte ich erwartet? Gute Frage! "Night Of White Rock" hat mich damals erst auf die Münsteraner gebracht, "In White" und "White Sands" waren zwei Alben, die musikalisch deutlich eine andere Richtung einschlugen, "Here We Are" war der Hinweis, dass sie noch richtig hard rocken könnten, wenn sie denn wollten und "Welcome America" konnte bei mir gar nicht mehr punkten.
Jetzt also wieder mit Bergmann, Breforth, Kruse und Voss am Start um auf die alten Zeiten aufmerksam zu machen? Ja und Nein! Sicherlich möchte man mit dem CD-Titel auf das bis dato erfolgreichste Album der Bandgeschichte verweisen, auf der anderen Seite haut man der Hörerschar ein Album um die Ohren, das sich gewaschen hat. Das hätte ich so nicht erwartet. Die Doublebass hat öfter ihren Einsatz, die Gitarren braten und brutzeln durch die 11 Songs. Vossi singt aggressiv, abwechslungsreich und stark wie lange nicht mehr, die Soli sitzen und insgesamt hat man den Eindruck, dass MAD MAX den großen Sprung auf den amerikanischen Markt noch mal in Angriff nehmen wollen, war ihnen dieser doch vor einem Vierteljahrhundert auf Grund ungünstigster Label Politik verwehrt worden. Einen kleinen, unter Kennern schnell zu entdeckenden, weiteren Hinweis auf das 1987er-Album gibt es noch, versteckt wie ein Osterei. Hatte man damals mit Fox On The Run eine SWEET-Nummer gecovert, ist es diesmal von gleicher Band der eher unbekannte Titel Fever Of Love. Zum Abschluss gibt es eine sehr schöne instrumentale Nummer, gewidmet Gary Moore und Steve Lee von GOTTHARD, die leider viel zu schnell ausgeblendet wird.
Bleibt zu schreiben, dass es völlig wurscht, welchen Song man aus diesem Longplayer herausgreift: krachen, knallen und begeistern tun alle! Damit hatte ich so nicht gerechnet. Wer noch ein paar Euro mehr auf die Theke legt, bekommt zusätzlich einen Bootleg-Live-Mitschnitt der letzten Tour in die Hülle gepackt, was für manchen sicherlich auch ein Anreiz sein dürfte um die Verkaufszahlen nach oben zu treiben.
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