|
|
| Testimony, InsideOut Music, 2003 |
| Neal Morse |
Vocals |
| Mick Portnoy |
Drums |
| Kerry Livgren |
Guitar |
| Produziert von: Neal Morse |
Länge: 123 Min 34 Sek |
Medium: Do-CD |
|
 |
 |
| CD 1: | |
| Part 1: | 9. Wasted Life |
| 1. The Land Of Beginning Again | Part 2: |
| 2. Overture No. 1 | 10. Overture No. 2 |
| 3. California Nights | 11. Break Of Day |
| 4. Colder In The Sun | 12. Power In The Air |
| 5. Sleeping Jesus | 13. Somber Days |
| 6. Interlude | 14. Long Story |
| 7. The Prince Of The Power Of The Air | 15. It's All I Can Do |
| 8. The Promise | |
| CD 2: | |
| Part 3: | 8. Oh, To Feel Him |
| 1. Transformation | 9. God's Theme |
| 2. Ready To Try | Part 5: |
| 3. Sing The High | 10. Overture No. 3 |
| Part 4: | 11. Rejoice |
| 4. Moving In My Heart | 12. Oh Lord My God |
| 5. I Am Willing | 13. God's Theme 2 |
| 6. In The Middle | 14. The Land Of Beginning Again |
| 7. The Storm Before The Calm | |
 |
Hier sollte eigentlich mein Review stehen, denn zu eben diesem Zweck wurde mir die CD zugesandt. "Testimony" ist auch 'ne starke Scheibe und meine Kritik wäre garantiert gut geworden. Leider ist mir der Hörgenuss bereits nach dem ersten Durchlauf gründlich vergangen, da jeder der 29 Tracks mit einem 3-Sekunden-Aussetzer versehen ist.
Eine Nachfrage bei der zuständigen Promoagentur ergab, dass dies ein Schutz sein soll, damit der Rezensent (der nur seine Arbeit tut und helfen möchte, dass gute Bands auch gute Werbung bekommen) das Teil nicht vor Veröffentlichung online zum downloaden stellt.
Eigentlich eine Frechheit und böse Unterstellung, wenn man bedenkt, dass der Kritiker außer einer CD, die rechtlich noch nicht mal in sein Eigentum übergeht, keinerlei Honorar erhält.
(was aber, wohlgemerkt, 1. nicht die Schuld des Künstlers oder des Labels ist und 2. korrekt ist, denn immerhin sind wir unabhängig und keine Lohnschreiber - die Red.)
Er wendet Zeit auf um sich mit der CD zu befassen, recherchiert Fakten und Hintergründe um kompetent zu berichten. Er liebt eben Musik und diese Liebe lässt ihn eigene wirtschaftliche Überlegungen völlig außer Acht lassen. Und schon gar nicht kommt er auf die Idee, eine CD online zu stellen. Weder vor, noch nach der Veröffentlichung. Und wieso sollte man so etwas auch tun? Schließlich haben wir einen Ehrenkodex der dies schon von vornherein verbietet, selbst wenn man fürs Onlinestellen bei den Tauschbörsen Geld bekommen würde. So viel Vertrauen sollte man Leuten, die aus Enthusiasmus, aus Überzeugung, aus Freude an guter Musik für und nicht gegen die Künstler arbeiten, schon entgegenbringen. Aber als Dank gibt es wie gesagt eine CD mit Aussetzern in den Songs. Der Kritiker darf Multiplikator sein, aber geniessen darf er die CD nicht.
Da ich also nicht das Teil in den Händen halte, welches der geschätzt Leser kaufen soll, kann und mag ich auch nicht darüber berichten. Schaut Euch statt dessen lieber mal diesen Bericht meines Redaktionskollegen an.
|