|
|
| Breakdown To Breakthrough, Metal Heaven, 2006 |
| Marcus Jürgens |
Vocals |
| Axel Reissmann |
Guitars |
| Ulli Hauff |
Guitars |
| Stephan Buerk |
Bass |
| Achim "Animal" Keller |
Drums |
| Produziert von: Tommy Newton |
Länge: 51 Min 19 Sek |
Medium: CD |
|
 |
 |
| 1. Revolution On My Mind | 7. Alright Now |
| 2. Blood On The Blade | 8. Headstrong |
| 3. Higher | 9. Bulletride |
| 4. Save Me | 10. Heaven High |
| 5. I Can't Deny | 11. Who Made You A Madman? |
| 6. How Does It Feel? | |
 |
Vor zwei Jahren hatten wir über das PUMP-Debut "Against Everyones Advice" gesagt, dass "DER Killer" auf der ansonsten tadellosen Scheibe fehlt. Hat da etwa jemand zugehört und ein paar Kracher extra geschrieben? Man muss davon ausgehen, wie sonst wäre es ansonsten erklärbar, dass "Breakdown To Breakthrough" gleich ein halbes Dutzend Ohrwürmer bereithält.
Nein, auch ansonsten überschätzen wir unseren Einfluss keineswegs...
Wie zu erwarten war, gab es mit der alten Plattenfirma Stunk (hätten sie mal auf uns gehört), jetzt sind PUMP bei Metal Heaven gelandet und schlussendlich wieder mit Tommy Newton (VICTORY) ins Studio marschiert um den Zweitling aufzunehmen. Sonderlich viel hat sich im Vergleich zur ersten Platte nicht getan, es ist immer noch Hard Rock, immer noch knackig und erfreulich ballaststoffarm, also mit wenigen und dann guten balladesken Songs, insgesamt vielleicht noch ein Schippchen härter und rifflastiger, und eben in Punkto Songwriting einen bemerkenswerten Kanten stärker ausgefallen. Das fällt vor allem auf, wenn man sich beide CDs nacheinander anhört.
Der vermehrte Augenmerk auf Hooks kommt vor allem Sänger Marcus Jürgens zugute, der kann sich mitsamt seiner markanten Röhre daran regelrecht hochziehen oder im Zweifel auch mal richtig böse klingen (Revolution On My Mind). Wo man früher noch ab und zu an andere deutsche Bands gedacht hatte, gehen die Assoziationen heute eher in Richtung alter Haudegen wie beispielsweise SAXON oder, wenn's etwas verhaltener und leicht bluesig wird, WHITESNAKE (I Can't Deny).
Die Gitarren sind konsequent auf der Höhe des Geschehens, zum Glück nie überbordend solierend, dafür immer auf der Seite der Headbanger, und Bassist Stephan Buerk bollert so offensiv wie Pete Way bei seiner Nebenbeschäftigung WAYSTED.
PUMP haben eine feine zweite Platte mit der korrekten Mischung aus Härte und Melodie gemacht, mit der sie sicher keinen Fan enttäuschen werden und via hoffentlich guter Plattenfirmenarbeit eine Menge neuer Anhänger einfangen können.
PS: Vor einigen Tagen erreichte uns die Nachricht, dass Drummer Achim Keller ausgestiegen ist und sich den neuerlich reformierten VICTORY angeschlossen hat.
Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:

|