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| Show Me How To Live, Frontiers Records, 2011 |
| Andre Andersen |
Keyboards |
| DC Cooper |
Vocals |
| Jonas Larsen |
Guitars |
| Andreas Passmark |
Bass |
| Allan Sorensen |
Drums |
| Produziert von: Andre Andersen |
Länge: 42 Min 17 Sek |
Medium: CD |
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| 1. One More Day | 5. Half Past Loneliness |
| 2. Another Man Down | 6. Show Me How To Live |
| 3. An Empty Shell | 7. Angel's Gone |
| 4. Hard Rain's Coming | |
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Für einen hibbeligen Hörer lassen sich die Dänen ganz schön lange Zeit. Unendlich lange 2:05 Minuten dauert es, bevor Ritter Cooper wieder zur königlichen Jagd bläst. Das war für mich eine der schönsten und überraschendsten Nachrichten des krisengeschüttelten Jahres 2010. D.C. Cooper, wegen dem ich vor vielen Jahren erst auf diese dänische Band aufmerksam wurde und der 1998 ebenselbige verlassen musste, ist wieder zurück. Ich habe die Dänen damals geliebt. "1996" ist für mich eins der besten Livealben überhaupt. Diese stimmliche und überhaupt Präsenz von D.C. Cooper - auch wenn man es auf CD natürlich nicht sehen kann - war und ist nach wie vor beeindruckend. Dieser Mann hat Stimme und Charisma und nach seinem Weggang bei den königlichen Jägern konnten mich Andre Andersen und seine Truppe nicht mehr überzeugen. Es mangelte in meinen Ohren an Stimme. Mr. Cooper ging seiner eigenen Wege, veröffentlichte ein formidables Soloalbum, vier gute (aber meiner Meinung nach immer schwächer werdende) Alben mit SILENT FORCE, war bei AMARAN'S PLIGHT als Hauptsänger und u. a. bei EDENBRIDGE als Gastsänger zu hören. Alles war gut, aber eben nicht sehr gut.
Jetzt ist er wieder zurück und ROYAL HUNT klingt für mich wieder nach ROYAL HUNT. Je länger und öfter ich die neue Veröffentlichung höre, umso mehr bekomme ich den Eindruck, dass man an die alten Glanztaten "Moving Target" und "Paradox" wieder anschließen kann.
Der Einstieg gestaltet sich mit Pferdegetrappel und Schwerterrasseln sehr ritterlich, dann steigen die Keyboards ein, der Sound schwillt an, ein Chor erschallt, die Band betritt das Schlachtfeld, Ritter Cooper erhebt die Stimme und One More Day erstrahlt in seiner ganzen Größe. So kennt und liebt man die Dänen. Tja, mehr braucht es auch nicht, um das Album zu beschreiben. Wer die beiden anderen genannten Alben von RH liebt, wird an "Show Me How To Live" nicht vorbeikommen. Symphonisch, progressiv, hardrockend, hymnisch, harmonisch und von der Stimme abgerundet, für mich ist wieder alles da, was ich an dieser Band geliebt habe - mit diesem Album kann man nichts verkehrt machen. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings doch zu verzeichnen: einen Song wie Clown In The Mirror (auch wenn er damals nicht von D.C. Cooper eingesungen wurde) sucht man auf dieser Neuerscheinung leider vergeblich. Aber damit kann man leben, es gibt Songs, die schreibt man nur einmal in seinem Leben.
Jetzt bin ich nur auf die Liveumsetzung gespannt, vor allem auch der Lieder, die D.C. Cooper nicht eingesungen hat.
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