| Equilibrium, Metal Heaven, 2005 |
| Jason Marks | Vocals |
| Deddy Andler | Guitars, Keyboards |
| Wolfgang Frank | Keyboards, Bass |
| Ouzo Raschke | Bass |
| Alex Hlousek | Drums |
| Gäste: | |
| Michael Klein | Guitars |
| Michael Voss | Vocals |
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| Produziert von: Deddy Andler & Wolfgang Frank |
Länge: 48 Min 57 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Nail it to the wall | 6. The reason |
| 2. One small voice | 7. Johnny's running |
| 3. It's forever | 8. Nightwinds |
| 4. Walk away | 9. For getting over us |
| 5. Fight for your life | 10. Winding road |
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Nachdem S.I.N.s "Equilibrium" unserem RWE-Ralf
gerade mal ein müdes Gesäßrunzeln abringen konnte liegt das Album nun bei mir im CD-Schacht und harrt mit bangen Gefühlen
meinem unerbittlichen Urteil.
In einem Punkt komme ich auch gar nicht umhin Ralf Recht zu geben: SOMEWHERE INTO NOWHERE (so die ausgeschriebene Variante
des Bandnamens) verleihen dem melodischen Heavy Rock oder wahlweise auch dem härteren Melodic Rock keine neuen Impulse.
Und? Vor allem aber, wieso stört das jemanden, der mich mal mit dem Zitat 'Ich habe nichts gegen neue Musik, so lange sie
alt klingt' vor einigen Jahren konfrontierte?
Sei es wie es will... S.I.N. haben aus meiner Sicht trotzdem ein Album vorgelegt, für das sie sich nicht schämen
müssen.
Die obligatorisch vertretenen Quotenballaden sind nett und adrett, aber ohne echten Tiefgang. Das habe ich aber auch nicht
anders erwartet. Dafür überzeugt die deutsch-britische Interessensgemeinschaft besonders dann, wenn sie es frei von der
Leber weg krachen lässt und ungezwungen losrockt.
Gekonnt verbindet man die Schwere traditionellen Heavy Rocks mit der Unbekümmertheit leicht zugänglicher Melodik. Klar,
damit hinkt man dem Zeitgeist um grob geschätzte zwanzig Jahre hinterher, aber diese Mischung aus RAINBOW zu "Down to
earth"-Zeiten und den Mitte der Achtziger angesagten Vertretern melodischen und kommerziell erfolgreichen Heavy Rocks aus
USA wie BON JOVI oder vor allem
DOKKEN weiß durchaus zu gefallen.
Mit der umwerfenden Stadionrockhymne Fight for your life hat man sogar eine Nummer am Start, die alleine schon die
Anschaffung der CD rechtfertigt. Wer also heute noch "Under lock and key" und "Slippery when wet" zu schätzen weiß, der
greift auch mit S.I.N.s "Equilibrium" sicher nicht furchtbar daneben.
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