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| Fly Paper, InsideOut Music, 2008 |
| Chris Herin |
Guitars |
| Mark Evans |
Drums |
| Paul Rarick |
Vocals |
| Jeff Whittle |
Bass |
| Gäste: |
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| Alex Lifeson |
Guitars (Sacred And Mundane) |
| Alannah Myles |
Vocals (Back And Forth) |
| Hugh Syme |
Keyboards (Crowded Emptiness) |
| Kim Mitchell |
Guitars (Dragons, Dreams And Daring Deeds) |
| Sonya Mastick |
Percussion |
| Matthew Parmenter |
Keyboards & Vocals |
| Nate Mills |
Vocals |
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Länge: 49 Min 36 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Hide In The Shadow | 6. Dragons, Dreams And Daring Deeds |
| 2. Sacred And Mundane | 7. Crowded Emptiness |
| 3. Back And Forth | 8. Hide And Seek |
| 4. Landscrape | Bonus (nur auf der Erstauflage): |
| 5. Markers | 9. Passing Notes |
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Seit 1991 gibt es diese Band und seit 1994 ging man bereits fünfmal ins Aufnahmestudio, um dieses Jahr der Welt mit "Fly Paper" den neusten Rundling auf den Ladentisch zu legen. Bisher hatte ich von dem Quartett aus Detroit noch nichts gehört, war entsprechend überrascht, weil alleine das Cover-Artwork schon irgendwie auf sich aufmerksam macht. Dieser fliegende Papierflieger über New York hat schon was.
Beim ersten Hören dachte ich dann, dass ich das doch schon mal irgendwo gehört habe. Und richtig: die Nähe zu RUSH ist nicht zu leugnen. Egal ob beim exzellenten Gitarrenspiel, bei den Drums oder beim selig vor sich hinbrummelnden Bass, selbst der Gesang klingt wie ein tiefer gelegter Geddy Lee, an allen Ecken und Enden ist der Schatten der großen Vorbilder zu erkennen. Das ist aber meiner Meinung nach nicht schlimm, weil man trotz allem noch versucht eigenständig zu bleiben.
Guitar-Mastermind und Kopf Chris Herin beschreibt den Sound selbst als eine Mischung aus RUSH, JETHRO TULL, QUEENSRŸCHE und IRON MAIDEN. Letztere suche ich zwar händeringend, aber es zeigt zumindest das Spektrum, welches man abzudecken sucht.
Die Songs tummeln sich alle im 5 bis 8 Minutenbereich und reichen von knackigen Rockern bis hin zu ruhigeren Stücken. Wenn man auch songorientierter zu Werke gehen wollte als bei den vorhergehenden Alben (die ich, wie eingangs erwähnt, alle nicht kenne), ist in den Strukturen doch zu erkennen, dass man gerne in komplexen Arrangements denkt, agiert und arrangiert. Was auffällt ist, dass die Songs allesamt irgendwie im Ohr kleben bleiben, obwohl sie durchaus nicht nur leichtverdaulich sind. Der Papierflieger begeistert mit einwandfreien Kompositionen, die selbst in den kürzeren Tracks facettenreich und variabel gestaltet sind. Das erinnert dann auch wieder an die Vorbilder aus Kanada, deren Gitarristen Alex Lifeson dann auch gleich bei Sacred And Mundane die 6 Saiten schwingen lassen durfte. Weiterhin holte man mit Terry Brown einen Mann an die Regler, der in der Vergangenheit bereits mit dem Powertrio aus Kanada mehrfach zusammengearbeitet hat.
Nun noch mal zum Artwork zurück. Durch das ganze Album zieht sich das Thema der menschlichen Verwundbarkeit und wie wir Menschen tagtäglich damit beschäftigt sind, unser Wohlergehen vor schädlichen Bedrohungen zu schützen. Nachdem man mit dem Coverkünstler Hugh Syme über die Texte gesprochen hatte, kam er mit der Idee des eigentlich friedlich vor sich hin fliegenden Papierfliegers, der aber nach 9/11 wie eine Bedrohung über New York wirkt. So kann's gehen.
By the way: Neben MEGADETH, IRON MAIDEN, ARENA und anderen Künstlern hat Hugh Syme auch schon für RUSH das ein oder andere Cover aufs Papier gemalt.
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