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| Little By Little, Favored Nations, 2011 |
| Pete Abbott, J. D. Blair |
Drums |
| Charlie Chadwick, Michael Rhodes, Victor Wooten |
Bass |
| Doyle Dykes, John Knowles |
Acoustic Guitar |
| Tommy Emmanuel |
Guitars, Bass, Backing Vocals |
| Rick Price |
Lead Vocals on Moon River |
| Pam Rose |
Lead Vocals on Haba Na Haba, Backing Vocals |
| Anthony Snape |
Background Vocals |
| Darrell Tibbs |
Percussion |
| Gäste: |
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| The Endless Road String Quartett |
Strings |
| Produziert von: Kim Person |
Länge: CD 1: 40 Min 04 Sek CD 2: 43 Min 37 Sek |
Medium: Do-CD |
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| CD 1 |
| 1. Half Way Home | 7. The Fingerlakes |
| 2. The Jolly Swagman | 8. Welsh Tornado |
| 3. Locomotivation | 9. He Ain't Heavy, He's My Brother |
| 4. Haba Na Haba (Instrumental) | 10. The Mighty Mouse |
| 5. Tears For Jerusalem | 11. Ruby's Eyes |
| 6. Waiting For A Plane | 12. Moon River (Instrumental) |
| CD 2 |
| 1. Jack Magic | 7. Countrywide |
| 2. Papa George | 8. Moon River |
| 3. Haba Na Haba | 9. Willie's Shades |
| 4. Tapestry | 10. Smokey Mountain Lullaby |
| 5. Mountains Of Illinois | 11. Guitar Boogie |
| 6. The Tennessee Waltz | 12. The Trails |
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WARNUNG: DIESE CD IST NICHT GEEIGNET FÜR GITARRENANFÄNGER UND SOLCHE, DIE SICH FÜR UNEINHOLBAR AUF DER GITARRE HALTEN. DAS HÖREN DIESER CD KANN BEI DEN GENANNTEN PERSONENGRUPPEN ZU SCHWEREN DEPRESSIONEN UND SELBSTZWEIFELN FÜHREN!
Ich habe gewarnt. Wer sich zu einer dieser Personengruppen zählt und meint, er müsse sich diese absolut lohnenswerte CD trotzdem zu legen … - bitte! Aber sagt nicht, wir vom Home Of Rock hätten nicht vor dem Genuss dieser CD gewarnt, denn …
… Tommy Emmanuel ist das, was man allgemein als unbegreiflich, unbeschreiblich, einzigartig, … bezeichnet. Führt diese Attribute nach eigenem Ermessen weiter aus. Wenn sich Gitarristen wie Eric Clapton oder Chet Atkins mit Lobeshymnen über den Australier überschlagen, muss das schon seine Gründe haben. Und die hat es! Tommy Emmanuel ist auf der Gitarre der Meister seines Fachs. Gefühlvoll, balladesk, treibend, irritierend schnell, virtuos und immer mit dem Gespür für die richtigen Noten zur rechten Zeit zelebriert er auf "Step By Step" eine Lehrstunde in Gitarrentechnik und -spielweise, die - ich weiß, ich wiederhole mich - seinesgleichen sucht. Wer so unschlagbar an der Spitze eines Genres steht, muss absolut abgehoben und arrogant sein. Diesen Eindruck hinterlässt der Aussi allerdings auf der Bühne und in Interviews keineswegs. Eher wirkt er wie der nette Kerl von nebenan, der weiß, was er drauf hat und sich wie ein Lausebengel darüber freut, dass ihm keiner das Wasser reichen kann. Hatte ich vor vielen Jahren noch gedacht, dass Vinnie Moore keiner das Wasser reichen kann, wurde ich bereits durch Joe Satriani eines Besseren belehrt. Und jetzt kenne ich Tommy Emmanuel - der allerdings die Freunde der Metalmusik nicht bedient. Nicht schlimm.
Als wir angefragt wurden, ob wir über diese CD schreiben möchten, habe ich natürlich sofort JA gebrüllt, mir dann allerdings erst die Videos bei YouTube o. ä. angeschaut und den Mund nicht mehr zubekommen. (Ich empfehle in diesem Zusammenhang folgenden Link aufzusuchen und danach die Gitarre - sofern vorhanden - beim nächstbesten Dealer wieder zu verkaufen: YouTube. Ich habe keine Ahnung, wie der Mann das hinbekommt, aber es ist faszinierend ihm dabei zuzuschauen. Dieses relaxte und sympathische Spiel schlägt sich auch auf der CD nieder. Hier jetzt auf jeden einzelnen Song näher einzugehen würde a) den Rahmen sprengen und b) auf Dauer wahrscheinlich langweilig zu lesen sein, weil ich mich immer wiederholen würde. Anspieltipps? Jeder Song! Egal ob es das beatleske "Halfway Hotel", das countrywalzernde "The Tennessee Waltz" oder das wie Sau groovende "Guitar Boogie" ist, jeder Song ist eine Glanztat für sich. Mal alleine, mal im Verbund mit anderen Gitarristen und Musikern, das Niveau ist unbeschreiblich hoch.
Er verzichtet gänzlich auf Effekte und lässt die Gitarre für sich sprechen. Immer clean gespielt und immer auf einer akustischen Gitarre, hängt er die Töne an einer Tonleiterperlenschnur auf, egal ob es Eigenkompositionen oder "Coversongs" sind. Wobei "covern" natürlich das akustische Zelebrieren von Songs wie "He Ain't Heavy, He's My Brother" von den HOLLIES oder Carole King's "Tapestry" meint. "Haba Na Haba" (Eigenkomposition) und "Moon River" (von Henry Mancini) tauchen auf der Doppel-CD jeweils in einer gesungenen und einer instrumentalen Version auf. Somit ist für Abwechslung gesorgt, die sich durch das ganze Album zieht und dafür sorgt, dass keine Langeweile aufkommt.
Beide Daumen oben und eine absolute Kaufempfehlung für einen Gitarristen, der bisher nur in Genrekreisen aufgefallen ist. "Step by Step" ist eine CD für Mutti zum Muttertag, den Rocker zum Geburtstag und den Gitarrenlehrer "zum Erden" geworden und könnte dafür sorgen, dass sich der Bekanntheitsgrad steigert. Wir haben dabei gerne geholfen …
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