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| Don´t Play, DerfreieRaumfürmusik, 2005 |
| Lukas Hillebrand |
Vocals, Guitar, Synthesizer, Percussion, Mellotron |
| Moritz Gabler |
Guitar, E-Bow, Organ |
| Peter Schönbauer |
Bass |
| Markus Adamer |
Drums |
| Florian Cojocaru |
Violin, Piano |
| Erwin Becker |
Organ |
| Produziert von : Lukas Hillebrand |
Länge: 54 Min 16 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Separated |
8. Want The Sun |
| 2. Beautiful |
9. Can´t Break Me |
| 3. Hello |
10. Don´t Play |
| 4. All My Weapons |
11. Windmill |
| 5. What´s Wrong |
12. Wantcha |
| 6. Paper Mache Darts |
13. Any City |
| 7. Once |
14. Stay Awake |
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Die Wiener Band TYLER um Multitalent Lukas Hillebrand legt mit "Don´t Play" ein Album
vor, bei dem man einfach nicht glauben mag, dass es sich um ein Debüt handelt. Zu perfekt
sind die Songs, Sounds und Arrangements. Der melodienselige Alternativerock der
Österreicher vereinigt Elemente des Spät-Grunge mit leichter hand für luftige Melodien des
Britpop, Optimismus und übeschwängliche Gefühle mit Zorn, Freude, Liebe und Trauer.
Es verbinden sich frischer Enthusiasmus mit der spürbaren Reife und dem Können von
Vollblutmusikern, die wissen, was sie wollen und was sie tun. Trotz eines nahezu perfekten
Sounds darf man nicht den Fehler machen, TYLER als Abziehbild irgendwelcher
Mainstream-Kapellen aus Übersee abzutun. Denn im vergleich zu manchen Chartstürmern haben
TYLER Seele, Niveau, Klasse, Stil und Eleganz gepaart mit dem außergewöhnlichen Charisma in
der Stimme von Lukas Hillebrand.
Aus der geschlossenen Setlist, die eigentlichen keinen Ausfall vorzuweisen hat, ragen
der knallige Opener Separated, das strahlende Beautiful und das groovige
Wantcha heraus.
Ebenfalls sehr gelungen ist die sich bedächtig steigernde Single Hello, das
elegant-melancholische Once, das selig im Pop badende Want The Sun sowie
das breitwandige Any City.
Das Debüt von TYLER ist zweifellos eine wirklich positive Überraschung aus dem
Nachbarland. Offensichtlich haben unsere österreichischen Freunde doch mehrfach die Gabe,
auf der Klaviatur menschlicher Gefühle zu spielen, wie auch die hier bereits besprochenen
CLEAVE und JERX bewiesen haben.
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