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| Worlds collide, GUN/Sony BMG, 2007 |
| Eicca Toppinen | Cello |
| Paavo Lötjönen | Cello |
| Perttu Kivilaakso | Cello |
| Mikko Sirén | Schlagzeug |
| Gäste: | |
| Tomoyasu Hotei | Gitarren |
| Corey Taylor | Gesang |
| Adam Gontier | Gesang |
| Cristina Scabbia | Gesang |
| Dave Lombardo | Schlagzeug |
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| Produziert von: Jacob Hellner |
Länge: 48 Min 18 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Worlds collide | 7. Last hope |
| 2. Grace | 8. I don't care |
| 3. I'm not Jesus | 9. Burn |
| 4. Ion | 10. S.O.S. (Anything but love) |
| 5. Helden | 11. Peace |
| 6. Stroke | |
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Findet sich auf einer CD das APOCALYPTICA-Logo, dann prallen wirklich Welten aufeinander, die vor nicht all zu langer
Zeit nur schwer vereinbar erschienen. Die der Klassik, der ursprünglichen künstlerischen Heimat der finnischen Cellisten
und die des Heavy Metal, beziehungsweise des harten Rocks, die man sich 1996 mit dem aufsehenerregenden Debüt
"Apoclayptica plays Metallica for four cellos" erschloß. So ist "Worlds collide" eine gleichermaßen vortreffliche, wie
programmatische Titelgebung für das sechste komplette Studio-Album des Ensembles.
Musste man zu Zeiten des Debüts noch befürchten, das APOCALYPTICA-Konzept könne sich irgendwann tot laufen, so hat sich
die mittlerweile zu 'Drei Cellisten und einem Schlagzeuger' mutierte Stammbesetzung längst davon frei geschwommen,
lediglich eine obskur-originelle
METALLICA-Coverband zu sein. Nicht nur, dass man
in der Folgezeit auch die Werke andere Künstler wie
SLAYER oder
SEPULTURA adaptierte, inzwischen nehmen vornehmlich
Eigenkompositionen die Schlüsselpositionen der Veröffentlichungen ein.
Auch Gesang ist mittlerweile nichts Neues mehr bei APOCALYPTICA, ja ihre Co-Operationen mit bekannten Gastsängern haben
sich zu einem weiteren, wenn nicht mittlerweile sogar zu dem vorherrschenden Markenzeichen entwickelt.
Auf "Worlds collide" begegnet uns SLIPKNOT- und
STONE SOUR-Frontman Corey Taylor bei dem vorab als Single veröffentlichten Stück I'm not Jesus, das die Finnen
ungewohnt alternativelastig in Erscheinung treten lässt. Das wird ohne Frage ein Hit, aber das an METALLLICAs
"Load/Reload"-Phase erninnernde I don't care mit Adam Gontier (3 DAYS GRACE) ist dann doch eher nach meinem
Geschmack. LACUNA COILs Cristina Scabbia macht erwartungsgemäß beim episch-baladesken S.O.S. (Anything but love)
eine hervorragende Figur, aber den Vogel schießt Till Lindemann
(RAMMSTEIN) bei
David Bowies Helden ab. Einfach
grandios!
Die Instrumental-Stücke nutzen APOCALYPTICA zu einem stilistischen Rundumschlag. So trifft man bei Last hope nicht
nur auf Schlagzeug-Legende Dave Lombardo (SLAYER), sondern auch die thrashige Ausrichtung, mit der die Finnen ihre
Erfolgsstory einleiteten. Stroke ist der heiße Anwärter für die Gothic-Compilations der nächsten Monate, während
der Titelsong oder Grace uns APOCALYPTICA in ihrer Paradedisziplin als Mittler zwischen Klassik und Heavy Metal
bescheren.
APOCALYPTICA überzeugen auf "Worlds collide" durch Abwechslungsreichtum und ihre Klasse in kompositorischer und technischer
Hinsicht. Mehr kann man eigentlich nicht verlangen.
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