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| Damnzal, Dead Famous Records, 2007 |
| Tania Pennisi |
Vocals |
| Paula Condell |
Lead Guitar, Vocals |
| Vanessa Payne |
Bass |
| Scott Danson |
Drums |
| Gast: |
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| Mike Puskas |
Additional Guitars |
| Produziert von: Michael A. Puskas |
Länge: 24 Min 00 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Sin City | 6. Sex Slave |
| 2. Come On | 7. Bang Your Head |
| 3. Cherry Bomb | 8. Satans Preacher |
| 4. Superstar | 9. Stand Up |
| 5. I Feel Used | |
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Alles halb so wild, Männer. Die drei Ladies und der Quotenkerl führen sich zwar auf den ersten Blick wie eine außer Kontrolle geratene Streetgang aus Rostock-Lichtenhagen auf, aber wenn man zum Vergleich die erste Platte von GIRLSCHOOL auflegt, überfällt einen noch knapp 30 Jahre später mehr Bammel als vor diesem arg kurz geratenen Erstling der australischen Band DAMNZAL. Da helfen auch die stylischen Klamotten und das böse böse Gekeife mitsamt bösen bösen Worten der Frontkreische Tania Pennisi nichts, DAMNZAL sind so gefährlich wie ein Hamster - wenn man unter Hamsterhaarallergie leidet.
Im Grunde holzhacken sich die vier vom fünften Kontinent erfrischend unkompliziert durch ihr Repertoire, aber bei neun Songs in nur 24 Minuten sollte am Schluss etwas mehr hängen bleiben als ein paar Beschimpfungen. Klar, die RAMONES waren ebenfalls recht flott in ihrem Vortrag, aber die hatten immerhin einen süffigen Schlachtruf. Gabba gabba hey!
Dennoch, ein hübsch hingeschredderter Song wie Cherry Bomb hat Charme, davon bräuchten DAMZAL mehr, dann wäre der Eindruck, dass hier mehr Wert auf Image denn auf Musik gelegt wird, schnell verwischt. Cherry Bomb ist aber auch von den seligen RUNAWAYS schon 1976 zur "Sex Party" gemacht worden… Etlichen eigenen Nummern fehlt leider der Wiedererkennungswert, der Haken, an dem man sich zum gemeinsamen Headbangen aufhängen könnte.
Momentan sind DAMNZAL noch nicht in der Lage, zum Beispiel den DONNAS den Rang abzulaufen, von Joan Jett gar nicht gesprochen. Potential hat die Band allemal und mit Producer Michael A. Puskas sogar einen Ideengeber, der deutlich mehr kann als nur Knöpfchen drehen. So genial wie Kim Fowley ist außer Rick Rubin heute eh keiner mehr.
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