| Paths, Suisa/Non Stop Music, 2007 |
| Philipp Gnoss | Vocals, Guitar |
| Sirkka Skald | Vocals |
| Roland Hurni | Guitar |
| Mikko Widerkehr | Bass |
| Thomas Willareth | Drums |
| Tilia Schneider | Keyboard |
| Zorka Ciklaminy | Violonchello |
| Gäste: | |
| Oliver Orzel | Vocals |
| Produziert von: Christoph Brandes & Eeriness |
Länge: 47 Min 03 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Grief and despair | 6. Thanatos |
| 2. Neurosia | 7. Overshadowed |
| 3. Afraid to lose | 8. Beyond the shades |
| 4. Facing up to my destiny | 9. Time |
| 5. The cruelty of life | 10. Drifting finitness |
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Selten sind sie inzwischen geworden, die Bands, die der guten alten Gothic Metal-Schule huldigen und schwermütige
Melancholie mit harschem Black Metal in Einklang bringen. Das ist ja auch irgendwo nachvollziehbar, wenn man sieht, dass
die gemäßigte, orchestral-melodische Variante inzwischen wesentlich breitere Publikumsschichten anspricht und die
realistische Chance auf nicht zu unterschätzende Charterfolge offeriert.
Die Schweizer EERINESS sorgen hier erfreulicherweise für ein wenig Abhilfe und widmen sich voll und ganz dem Sound, der
frühe THEATRE OF TRAGEDY oder
TRISTANIA auszeichnete.
Große Überraschungen gibt es dabei nicht. Natürlich hetzt der grimmige, lüstern geifernde Troll mit zotteligem Fell die
anmutig zirpende Elfe im eleganten langen Kleid von der Oper über den verlassenen Friedhof quer durch das dichte Unterholz
zu seinem finsteren Unterschlupf.
Zornige Riffattacken sorgen für den notwendigen Druck und ansprechende Härte, elegische Keyboard- und erhabene
Streicherpassagen schaffen die ansprechende Atmosphäre, wenn Licht und Dunkel sich schließlich vereinen.
EERINESS beherrschen das Spiel der Kontraste in Perfektion und peitschen den Hörer durch ein Wechselbad der Emotionen,
zwischen aufwühlend und mitreißend hin zu besänftigend umschmeichelnd. Das ganze geschieht auf technisch hohem Niveau und
innerhalb der Genre-Klischees auf spannende und abwechslungsreiche Weise.
Für Liebhaber dieser Klänge bleiben bei "Paths" keinerlei Wünsche offen. Wenn es den Eidgenossen jetzt noch gelingt ihre
musikalischen Visionen unfallfrei und vor allem wesentlich häufiger als in der Vergangenheit auf die Bühnenbretter dieser
Welt zu bringen, dann steht dem Durchbruch im Gothic Metal-Underground auf breiter Front nichts mehr im Wege.
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