| The parallel otherworld, Escapi Music, 2006 |
| Glen Drover | Guitars, Keyboards |
| Shawn Drover | Drums |
| Ken A. Rue | Vocals |
| Adrian Robichaud | Bass |
| Gäste: | |
| Hank Sherman | Guitars |
| Michael Denner | Guitars |
| Jim Aresti | Guitars |
| Michael Romeo | Guitars |
| Chris Caffery | Guitars |
| Kim Mitchell | Guitars |
| Produziert von: Eidolon |
Länge: 68 Min 19 Sek |
Medium: CD |
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| 1. The parallel otherworls | 6. Spirit sanctuary |
| 2. Arcturus #9 | 7. Order of the white light |
| 3. The eternal call | 8. Astral flight |
| 4. Ghost world | 9. Shadowwanderer |
| 5. Thousand winters old | 10. The oath |
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Prog Metaller aufgepasst! Wenn ihr "The parallel otherworld" einfach links liegen lasst, dann entgeht euch ein wirklich
feines Scheibchen.
EIDOLON sind keine heurigen Hasen und das hört man der 1993 von den Brüdern Drover gegründeten Band ab der ersten Sekunde
ihres bereits siebten Albums an. Genau so lässt es sich nicht verbergen, dass die Band über tiefreichende Power Metal-Wurzeln
verfügt.
Hier erleben wir also nicht einfach ein weiteres egomanisches Frickelkommando bei seiner akustischen Selbstbeweihräucherung
sondern eine an sich grundsolide Metal Band, die einfach ihre technischen und kompositorischen Qualitäten dazu nutzt um
ambitionierte und anspruchsvolle Musik zu kreieren.
Beim Blick auf die illustre Gästeliste kann ich mir allerdings ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen. EIDOLON haben ein
halbes Dutzend Gitarristen für Solopassagen ins Studio locken können, die man unter anderem von Bands wie MERCYFUL FATE,
FATES WARNING oder SYMPHONY X her kennt. Tja, und
genau diese Bands haben unüberhörbar den Sound von EIDOLON beeinflusst. Fehlt eigentlich nur noch ein Flitzefinger mit
METAL CHURCH-Bezug.
Aber Achtung: "The parallel underworld" ist kein Selbstläufer, bei dem sich nach ein, zwei beiläufigen Hördurchgängen
bereits eine wohlige Vertrautheit einstellt. Dazu sind die Songs dann doch zu kantig und wenig einschmeichelnd
ausgefallen. Um sich "The parallel otherworld" zu erschließen muss man schon etwas Zeit und Geduld mitbringen.
Dann empfiehlt sich die Scheibe zwar nicht unbedingt nachdrücklich als potentieller Genereklassiker, aber zumindest
als ein starkes Album, dass man sich guten Gewissens in seine Sammlung einverleiben kann.
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