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| Music From The Fab Box, Avenue Of Allies, 2009 |
| Massimo Bozzi |
Vocals, Guitars |
| Fabrizio Ugolini |
Vocals, Guitars |
| Gäste: |
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| Tonino Landini, Andrea Leonardi, Paolo Gennari, Paolo Pedretti |
Guitars |
| Elyan Fernova, Herman Matthews |
Drums |
| Fabrizio Grossi |
Bass |
| Melissa Ugolini, Marco Bozzi |
Background Vocals |
| Produziert von: George Klee |
Länge: 54 Min 16 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Tell Her I'm Alright | 8. I Still Believe |
| 2. Nobody Tonight | 9. Reason Of The Heart |
| 3. Inside | 10. Call My Name |
| 4. The Key | 11. You Are The One |
| 5. A Matter Of Time | 12. Always |
| 6. Let Me Try | 13. Yesterday |
| 7. Together | |
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Man kann natürlich immer irgendwie einen Weg finden, eine Sache oder ein Ding als irgendetwas zu bezeichnen was es auf den ersten Blick nicht ist. Das kann dann zutreffen - oder: der Wahrheit zumindest nahe kommen - oder nicht zutreffen - oder: eher weit von der Wahrheit entfernt sein. Die Entscheidung was man über etwas sagt oder wie man etwas nennt, muss sowieso immer gegenüber dem eigenen Gewissen verantwortet werden - ganz egal was irgendwer anderes dazu sagt oder meint - weswegen es im Grunde auch gar keine Rolle spielt was irgendwer anders dazu meint. Also ist es vermutlich okay, wenn jemand "Music From The Fab Box" (das erste Album der italienischen Zwei-Mann-Formation FAB BOX) als AOR ausgibt.
Ist doch klar, oder?
Was denn?
Nicht klar?
Okay. Anders. Gemeint war: Dies ist ein Schlager-Album. Man kann es AOR nennen oder Folk oder Pop-Rock oder meinetwegen auch nur Pop. Aber am Ende ist es Schlager. Italienischer Schlager mit englischen Texten.
Nun könnte eingewendet werden, dass italienische Rock-Musik ja generell etwas "eingängiger" ist und FAB BOX zumindest ab und zu ein Gitarrensolo einbauen. Meinetwegen. Schlager ist es trotzdem. Man muss sich nur das Cover angucken: Zwei adrett guckende, nicht mehr ganz junge Männer, mit weißen Hemden (wobei wahlweise die Manschetten offen oder die Ärmel hochgekrempelt sind) und akustischen Gitarren. Viel deutlicher geht es ja kaum noch. Quasi die italienische Version der OLSON BROTHERS.
Wenn man aber einmal weiß, was einen erwartet, wenn man die 'Fab Box' öffnet, kann man sich auch durchaus daran erfreuen. Die oben erwähnten Gitarrensoli kommen zwar in jedem Stück genau an der gleichen Stelle und klingen auch immer recht ähnlich, aber sie passen trotzdem gut hinein. Die Melodien trällern entspannt vor sich hin, erscheinen vertraut und werden schnell wieder vergessen. Auf ein Übermaß an Akustikgitarren-Folklore wurde glücklicherweise verzichtet. Das Album klingt wie "aus einem Guss" und ist sauber produziert.
Teilweise sind die Stücke etwas rockiger (z.B. Let Me Try) oder rustikaler (Yesterday). Arg nervig sind die Synthie-Sounds in Always.
Die Italiener haben zwar hier und dort Reibungsstellen mit der englischen Sprache und die Texte sind teilweise arg schmalzig, aber im Großen und Ganzen passt das doch alles ganz gut zusammen.
In Sachen Anspruch, Abwechslung und Originalität ist das zwar nichts, was man mehr als einmal komplett durchhören muss, aber als Hintergrundgedudel schadet es auch nicht.
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