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| proVISIONS, Yep Roc Records/Cargo Records, 2008 |
| Howe Gelb |
Guitar, Vocals, Keyboards, Shovel |
| Anders Pederson |
Guitar, Slide Guitar |
| Thøger T Lund |
Bass |
| Peter Dombernowsky |
Drums, Percussion |
| Gäste: |
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| Neko Case, M. Ward, Isobell Campbell, Henriette Sennenvaldt, Lucie Idlout & Lonna Kelley |
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Länge: 52 Min 11 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Stranded Pearl | 8. Pitch & Sway |
| 2. Without A Word | 9. Muck Machine |
| 3. Can Do | 10. The New Romance Of Falling |
| 4. Out There | 11. Saturated Beyond Repair |
| 5. The Desperate Kingdom Of Love | 12. World's End State Park (Wordless) |
| 6. Increment Of Love | 13. Well Enough Alone |
| 7. Spiral | |
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Die ich-weiß-nicht-wievielte-Platte der Band aus Tucson/Arizona (das ist dort, wo die Sonne gaaaanzzz langsam über einer kakteenbewachsenen Einöde untergeht) ist die perfekte Filmmusik für den Untergang des Google Imperiums. "Nick Cave meets Philipp Boa on a deserted railway line in southern Mexico" oder "LSD meets Danish Butter Cookies with Altbier and T-Bone-Steaks forever"? Ich weiß nicht, jedenfalls klingt es eigentlich mehr nach Folsom Prison in einer Flower-Power-Entzugsklinik, wo die Hank-Williams-Platten mit halber Geschwindigkeit gespielt werden.
Immerhin kommt Howe Gelb nicht so antiseptisch wie Chris Isaak daher und hinterlässt auch keine Schleimspur wie Bryan Ferry. Man könnte glatt meinen, die Gefühle, die er besingt, sind tatsächlich ernst gemeint, auch wenn ihm dafür die Cohensche Distanziertheit des oben bereits erwähnten Mr. Cave abgeht. Doch irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass über dem Ganzen das Damoklesschwert der Selbstironie schwebt... Umso besser, dann lass uns doch einfach wieder Cowboy und Indianer sein, unser Pfeifchen rauchen und ganz friedlich dem Sonnenuntergang zusehen, während uns die GIANT SAND durch die Nacht begleiten...
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