| Just bring it on, Eigenproduktion, 2007 |
| Andy Law | Vocals |
| Chris 'tHe tRaMp' Khosa | Guitars |
| Dave 'SLEAZE' Leese | Guitars |
| Tom Shaw | Bass |
| Al Stewart | Drums |
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| Produziert von: Pete 'Pee Wee' Coleman |
Länge: 57 Min 06 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Perfect drug | 8. Party tonite |
| 2. A thousand pictures | 9. Set in stone |
| 3. Livin' in a fantasy | 10. Queen of the nite |
| 4. Just bring it on | 11. Fallin' |
| 5. Saviour | 12. Prisoner to the nite |
| 6. Consumed | 13. Pretty vacant |
| 7. Where I belong | |
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Es gibt sie doch noch, die Solidarität in der Rock- und Metal-Szene. HEADRUSH stammen wie
DEMON aus der Gegend um Stoke und so hat Dave Hill
die Jungspunde nicht nur eingeladen die New Wave of British Heavy Metal-Urgesteine auf ihrer letzten Europatournee zu
begleiten, sondern steckt auch jedem, der ihm über den Weg läuft gleich ein Exemplar der HEADRUSH-Eigenproduktion
"Just bring it on" zu.
Die primäre Absicht mit "Just bring it on" eine Plattenfirma an Land zu ziehen dürfte sich allerdings etwas schwierig
gestalten. Das liegt keineswegs an den Qualitäten von HEADRUSH als vielmehr an der unspektakulären und wenig dem
Zeitgeist entsprechenden stilistischen Ausrichtung.
Die Briten zocken einfach gestrickten bodenständigen Heavy Rock mit Sleaze-Einflüssen. Als große Vorbilder dürfen
überwiegend AC/DC und GUNS 'N' ROSES herhalten, wobei
ein Stück wie das starke Consumed durchaus auch an Bands wie
WHITE LION oder
SKID ROW erinnert.
Die Kompositionen verzichten weitestgehend auf überflüssige Schnörkel, kommen direkt auf den Punkt und treten ganz
ordentlich in den Allerwertesten. Dazu kommt der ganz spezielle Charme einer Band, die einfach ihr persönliches Ding
konsequent durchzieht, bei der der Spaß am gemeinsamen Abrocken noch weitaus größere Bedeutung zu haben scheint als
Überlegungen, wie man sich am erfolgversprechendsten am Markt positionieren kann.
"Just bring it on" ist kein Überflieger, aber ein gutes, unterhaltsames Rock-Album mit einigen bemerkenswerten Songs,
das Spaß macht und mit dem sich so manche lahmende Party anheizen lässt. Ich bin mir sicher im Home Of Rock tummeln sich
eine ganz stattliche Anzahl Leser, denen "Just bring it on" ganz gut reinlaufen dürfte.
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