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| Jazzraptor's Secret, ProgRock Records, 2008 |
| Jack Foster III |
Guitars, Vocals |
| Trent Gardner |
Keyboards, Vocals |
| Robert Berry |
Bass, Drums, Keyboards, Vocals |
| Gäste: |
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| Greg Sudmeier |
Drums (Outbreak Monkey) |
| Darcy Andersohn |
Backing Vocals (The Corner) |
| Produziert von: Trent Gardner & Robert Berry |
Länge: 61 Min 00 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Jazzraptor's Secret | 6. Mandelbrot World |
| 2. The Corner | 7. God And War |
| 3. To Have And To Hold | 8. The New American |
| 4. Outbreak Monkey | 9. Inspiration |
| 5. Dreaming Not Sleeping | 10. Sometimes When You Win |
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Ausgerechnet ich, die jahrelang einen großen Bogen um alles, was irgendwie Jazz beeinflusst war gemacht hatte, möchte euch nun Musik von der Truppe JACK FOSTER III ans Herz legen. Nun, vielleicht hat sich im Laufe der Jahre des Musikhörens mein Musikgeschmack verändert, besser gesagt entwickelt, oder es liegt an der Stilvielfalt die uns von JACK FOSTER III präsentiert wird, die mich fasziniert. Sie vermischen in ihrer Musik wahrlich gekonnt Pop, Jazzrock, Fusion, Melodic Rock mit Progressive Rock.
JACK FOSTER III bestehen aus Jack Foster, der Musik studiert und mit Bravour abgeschlossen hat, Trent Gardner (MAGELLAN, EXPLORERS CLUB) und Robert Berry (LEONARDO, THREE, ALLIANCE) und liefern mit "Jazzraptor's Secret" bereits das 4. Album. Zuvor gab es "Evolution Of JazzRaptor" (2003), "RaptorGnosis" (2005) und "Tame Until Hungry" (2007), die ich ebenfalls besitze und für empfehlenswert erachte.
Die Texte zu "Jazzraptor's Secret" stammen aus der Feder von Jack Foster, während die Musik stellenweise von dem Dreigestirn verfasst wurde. So ist phasenweise der Einfluss von Trent Gardner sehr präsent. Jedoch ist die Musik hier wesentlich melodischer und gefälliger als bei Gardners Stammband MAGELLAN.
Schon der Opener Jazzraptor's Secret, in dem Babystimmen, gesprochene Worte und ein dumpfer Bass zu hören sind, weckt die Neugierde auf weiteres. Mit hardrockigen, ja fast schon metallischen Riffs beginnt The Corner, um zwischendrin immer wieder in Light-Jazz zu verfallen. Der Song ist ohne die Beteiligung Trent Gardners entstanden und performed. Sehr gut sind die Gesangslinien, Jack scheint auch mit schwierigeren Passagen keine Probleme zu haben. Auch Outbreak Monkey kommt ohne Trents Dazutun aus. Hier hört man an manchen Stellen den Einfluss aus der klassischen Musik heraus und ein schönes Solo auf der akustischen Gitarre gibt es auch auf die Ohren.
An die glücklich Verheirateten [gibt es so etwas? Red.] ist To Have And To Hold gerichtet und ertönt im Singer-/Songwriter-Stil. Na ja, diejenigen die sich in ihrer Ehe weniger glücklich fühlen, sollten dem Text Beachtung schenken, denn da ist was dran. Wesentlich komplexer und mit einigen Rhythmuswechseln ist Mandelbrot World aufgebaut. Neues bekommt man zwar nicht auf die Ohren, dennoch ist dieser Song klasse aufgebaut.
Als Highlight auf diesem Output betrachte ich God And War, bei dem zum Teil gar pastorale Gesänge mit eingebaut worden sind und welches mit dem christlichen Thema, nämlich seinen Nächsten zu lieben und keine Kriege mehr zu wollen, auch Fans von Neal Morse begeistern dürfte. Das Gleiche gilt für The New American und Inspiration, beide Lieder sind bemüht, das Positive im Leben zu sehen.
Schöne Bläserarrangements findet man in dem funky-jazzig aufgebauten Sometimes When You Win und beendet dieses ansprechende Werk.
Am Sound dieses Silberlings gibt es wie immer nichts zu meckern, und das Cover wurde dieses Mal von Mattias Noren entworfen. JACK FOSTER III liefern mit "Jazzraptor's Secret" ein tolles und melodisches Werk auf hohem Niveau. Klasse!
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