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| Shadow Of Doubt, Nightmare Records, 2009 |
| Ben Burton |
Vocals, Drums, Percussions |
| Chris Matthews |
Bass, Keyboards, Synthiziser, Backing Vocals |
| Rod Middleton |
Guitars, Vocals, Mandolin, Banjo, Dulcimer, Synthizisers | |
| Gäste: |
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| Johnny Ledford |
Vocals #6,8 |
| Rob Nadler |
Backing Vocals #1 |
| Produziert von: Rob Nadler |
Länge: 58 Min 21 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Disconnected | 6. The Smell Of Rain |
| 2. Carry On (Part III Of Acceptable Risk) | 7. Colossal |
| 3. Grey Matter | 8. On the Horizon |
| 4. The Calm | 9. Shine |
| 5. Shadow Of Doubt | |
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Progressive Metalband mit drei Musikern? Genau: RUSH! Tja, das hätte Ihr so gerne das es von denen was Neues gäbe, aber dem ist erstmal nicht so. Damit die Wartezeit auf das nächste Album aber nicht traurig und öde wird, bitte ich Dich, lieber Leser und Fan der kanadischen Prog-Könige derweil Deine Gehörgänge für dieses vielversprechende Trio zu öffnen.
PERSPECTIVE X IV kommen aus Middleton (Ohio), sind seit ihrer Kindheit dicke Kumpels und nach diversen musikalischen Irrwegen auf den Trichter gekommen, dass sie ja auch gemeinsam Musik machen könnten. Keine Ahnung, wie die ganzen Projekte klingen, die sie vorher am Start hatten, was ich aber sagen kann ist, dass es definitiv eine gute Idee war, sich zu einer Band zusammenzuschließen. Dies ist bereits 1998 geschehen und hat mit Shadow Of Doubt nun bereits den dritten Longplayer hervorgebracht. Wie die ersten beiden klingen kann ich nicht sagen, nur dass - laut Promoschreiben - die zweite CD als Bindeglied zwischen der ersten und der nun aktuellen zu sehen ist. Vielleicht hilft es ja weiter.
Was mich an RUSH bisher immer gestört hat ist die Stimme von Geddy Lee. Dieses heliumbekiffte Gesinge ist absolut nicht mein Fall, aber die Musik war und ist Klasse und zwar eine für sich. PERSPECTIVE X IV sind da stimmlich für mich schon wesentlich angenehmer zu hören, zumal der Gesang hier durch mehrere Leute erledigt wird, die zwar allesamt nicht zu Topsängern zählen, aber ihre Sache gut machen. Musikalisch klingen die Amis wie eine Kollaboration aus DREAM THEATER und den schon genannten Kanadiern. Das macht die Sache interessant, spannend und abwechslungsreich. Denn sie haben sich auf die Fahne geschrieben nicht nur mit Skalenreitereien aufzufallen, sondern auch mit der Vermischung verschiedener Musikstile. So klingt ab und an ein wenig Funk durch, blitzt an anderer Ecke der Jazz auf, macht es sich ab und an der Reggae bequem, um über allem aber im Rock zu schwelgen. Dazu noch die ganzen Instrumentarien, wobei eher die ganzen perkussiven Instrumente ihren Teil zum Ganzen beitragen. Richtig schön wird es, wenn in den Refrains der mehrstimmige Gesang dazugepackt wird.
Leider ist es aber nicht ganz eine rundum gute Scheibe geworden, denn ein Manko gibt es doch. Sobald die Jungs sich in reinen Instrumentalstücken ergötzen, tauchen Längen auf. Leider werden diese erst dann abgefangen, wenn man bereits darüber nachdenkt, den Skip-Knopf zu betätigen. Wenn sie aber in den Songs selbst so vor sich hin fiedeln, kann man ihnen durchaus gute kompositorische Ideen, die gut umgesetzt werden, bescheinigen. Alles in allem ein Album, das nicht langweilt, aber auch noch die berühmte Luft nach oben lässt. Warten wir ab, was als nächstes kommt, Potenzial ist vorhanden.
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