|
|
| Rebirth, Photon Records, 2008 |
| Dan Reid |
Lead Vocals |
| Drew Maniscalco |
Lead Guitars |
| Damone |
Bass |
| Greg Maniscalco |
Drums, Backing Vocals |
|
Länge: 35 Min 00 Sek |
Medium: CD |
|
 |
 |
| 1. One Voice | 6. Air Raid |
| 2. Shadow King | 7. Contents Under Pressure |
| 3. Power, Thunder And Steel | 8. Child Of Mercy |
| 4. Chemical Warfare | 9. Under Attack |
| 5. The Damned | 10. Asylum |
 |
Oha! Wenn hier noch jemand die alten Recken RYCHUS SIN kennt, der darf sich melden und bekommt von mir diese CD geschenkt! Selbst gestandene Metalheads dürften bei diesem Namen ins Grübeln geraten.
Das Quartett war im Underground Mitte der Achtziger Jahre eine schwer angesagte Metalkapelle. Mit der Zeit wurden sie immer bekannter und PANTERA lud diesen heißen Act auf einer ihrer Tourneen ins Vorprogramm ein und eine 5-Track-EP wurde veröffentlicht. Bei Konzerten coverten sie IRON MAIDEN, METALLICA, JUDAS PRIEST und BLACK SABBATH und mischten eine handvoll eigener Songs darunter. Diese Mischung passte und kam an und die genannte EP gilt inzwischen in Insiderkreisen als absolutes Sammlerstück. Alle Zeichen standen auf Durchstarten. Aber soweit kam es nicht, bevor die erste richtige Schallplatte ins Vinyl gepresst werden konnte verschwanden RYCHUS SIN in der Versenkung.
Viele Jahre später bemerkte Greg Maniscalco (seines Zeichens Drummer bei RYCHUS SIN), dass das Interesse an der Band nach wie vor vorhanden war. In Foren und auf diversen Bootlegs weltweit sind auch heute noch Songs der Band um die Brüder Maniscalco (Bruder Drew rifft die Gitarre) zu finden. Was lag also näher, als die alte Mannschaft wieder zusammen zutrommeln, die 5-Track-EP neu aufzunehmen und weitere Lieder zu schreiben. Gedacht, getan!
Et voilá: Hier ist das Ergebnis - treffender Weise "Rebirth" genannt. RYCHUS SIN sind wieder da und spielen, als wären die letzten 20 Jahre gar nicht gewesen. Es wird in bester Old School-Manier "gemetalt" und gerifft. Manchmal erinnert das - u.a. leicht stimmlich - an die alten METALLICA, was weder für die eine noch für die andere Band negativ gemeint ist. Das ist zwar in der heutigen Zeit nicht wirklich angesagt und die leicht dünne Produktion wird auch nicht dazu beitragen, dass diese CD die Billboardcharts knackt, aber das ist auch nicht das, was die 4 Männer aus New York wollen. Sie wollen den alten Heavy Metal wieder aufleben lassen und das gelingt ihnen zweifelsohne. Mit powervollem Drumming, einer exzellenten Gitarrenarbeit und der überzeugenden Stimme von Dan Reid werden die großen alten Zeiten wieder neu aufgelegt.
Charmant, nicht langweilig und ein Vorschmecker auf das irgendwann mal erscheinende Nachfolgewerk. Hoffentlich muss man da auch nicht wieder annähernd zwanzig Jahre drauf warten.
Sagt uns die Meinung zu diesem Artikel oder ergänzt oder verbessert ihn:

|