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| Hollow And Drifting, Last Train Records, 2008 |
| Mark Ward |
Vocals, Acoustic & Electric Guitar, Harmonica, Fiddle, Accordion |
| Lennie Dietsch |
Vocals, Acoustic & Electric Guitar, B-Bender, Bass, Percussion |
| Jason Ward |
Vocals, Acoustic & Electric Bass, Percussion |
| Michael Carpenter |
Drums, Percussion |
| Gäste: |
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| Lisa Whitworth |
Vocals |
| Caitlin Warbelow |
Piano |
| Aaron Benolkin |
Lap-Steel, Guitar |
| Amanda Kerr |
Fiddle |
| Dustin Rider |
Banjo |
| Matt Janssen |
Tambourine |
| Scott Ramsayer |
Piano, Organ |
| Produziert von: Mark Ward & Lennie Dietsch |
Länge: 44 Min 16 Sek |
Medium: CD |
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| 1. I Was Wrong | 7. Your Time Has Come And Gone |
| 2. One Horse Town | 8. Drunk All The Time |
| 3. Gravity | 9. Nocturne For Ger |
| 4. Windmills | 10. Anna |
| 5. Whiskey And Caffeine | 11. Starbound |
| 6. Radio Dial | 12. Hollow And Drifting |
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Alternate Country from Alaska? Warum nicht, irgendwie müssen die sich ja zwischen Holzfällen, Bärenjagd und Erdölförderung die Zeit vertreiben...
Jedenfalls klingt die Band nach amtlichem kernigem Country-Rock, der nicht den süßlichen Beigeschmack so vieler C&W-Produktionen hat. Und RYEBENDER sind auch in akustischen Gefilden zuhause, der Americana-Einschlag mit gegerbter Stimme und Staub auf den Klampfen lässt auf viel Authentizität hoffen. Jedenfalls sind die E-Gitarren schön crunchy, die Melodiebögen lang und die Themen auch typisch: Beziehungen, Saufen, die kranke Gesellschaft im Allgemeinen und der Stress mit der Liebsten im Besonderen, bescheuerte Kriege, Hoffen auf bessere Zeiten usw. - und das alles mit durchaus beißend-politischem Statement.
Irgendwie hat sich zwischen dem Ganzen eine Chopin-Nocturne auf das verstimmte Honky-Tonk-Piano verirrt (Track 9) - womöglich um die Zuhörer ein bisschen zu schocken ;-)
Ob sie allerdings wirklich aus der Wildnis einer One Horse Town kommen, verrät uns die CD leider nicht, da müssen wir schon den Promo-Waschzettel und die Homepage bemühen. Die Promo jedenfalls will uns was von Einflüssen aus Roots Rock, Pop, Country, Folk, Bluegrass und irischer Musik erzählen. Zu hören seien Anklänge an BYRDS, Phil Ochs, R.E.M., Ryan Adams... nun denn.
Inzwischen sind die Jungs auch mehr im Mittelwesten unterwegs als in ihrer Heimat und bringen ihre unverdorbene Lebenseinstellung aus Anchorage/Alaska zu ihrem Publikum - mittels ein paar eingängiger Songs, die nur beim ersten Hören so harmlos klingen.
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