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Stone River

The Valley Of The Butterflies

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The Valley Of The Butterflies
The Valley Of The Butterflies, Fallensky, 2009
Renan Yildizdogan Vocals
Jeff Desilets Guitars
Darren Flower Guitars, Background Vocals
Scott Larocque Drums
Jay Macedo Bass, Background Vocals
Produziert von: Tom Treumuth & Stone River Länge: 40 Min 57 Sek Medium: CD
1. Southern Feeling6. Divine Child
2. Cold Black River7. Inside These Walls
3. Come On8. Dust And Stones
4. On These Turning Tides9. The Valley Of The Butterflies
5. Can't Help Loving Her

Musikalisch angesiedelt im Bermudadreieck mit den Ecken 'Neuerer Southern Rock' (etwa von REBEL PRIDE), Klassenprimus Hard Rock (wie die BLACK CROWES), und als drittes dem klassischen Hard Rock von THE ANSWER mit einer Prise airbournschem AC/DC-Boogie, wobei all das natürlich auch auf der Vorarbeit der MOTT THE HOOPLE, STONES, FACES und HUMBLE PIE fusst. Die STONE RIVER Jungs (aus Toronto, Kanada) spielen auch diese Art manchmal etwas unsauber und Garagenrock-mäßig klingenden, riffbasierten Hard Rock mit Southern Boogie Feel, Huhu-Chören und jede Menge Guitarlicks und guten Refrains.

Schnelle Rocker, teils mit Southern Feeling, oder einfach heftig und schnell im klassischer Manier (Cold Black River, Come On, Can't Help Loving Her, Inside These Walls); zumeist wird aber Double Lead und jeder Menge Soli geboten. Sänger Renan muss sich anstrengen, gegen die Übermacht von Gitarren und Keith-Moon-Drum-Attacken anzusingen, er ist etwas in den Hintergrund gemischt. Und Basser Jay hält die Bande am Boden, wobei auch er immer wieder zu kleinen Soli ausholt.
Die Überraschung sind die langsameren, teils akustischen Songs wie On These Turning Tides oder das von einer Sitar unterstützte Album-Highlight The Valley Of The Butterflies, die die herausragende Musikalität von STONE RIVER exemplarisch zeigen, und hier glänzt auch Sänger Renan. Unglaubliches 60ies Hippie-Feeling kombiniert mit moderner Technik und Können. Wenn HUMBLE PIE zu "Town And Country"-Zeiten so geklungen hätten, wäre aus ihnen nie die Boogiekapelle geworden, die sie dann darstellten.

Alle Akustik-Seligkeit beiseite, gelingt es SR aber auch immer wieder, Riffs zu kreieren, die in Zusammenarbeit mit der sehr druckvollen Rhythmsection wunderbar sturm- und drangvolle Songs hervorbringen (Paradebeispiel: Dust And Stones). Manches verläßt sich allerdings einen Tick zu sehr auf simple Ruppigkeit als Qualitätsmerkmal (Divine Child, wo Renan 'divine' wie 'darwin' ausspricht - gewollt? - und der Refrain fällt etwas dünn aus).
Nichtsdestoweniger Trotz ist das hier nicht nur ein guter, sondern ein wirklich sehr guter Erstling, der den Freunden der genannten Bands sicher gefallen dürfte. Auf MySpace findet sich folgender Satz: "Stone River is loud, Southern/Classic Rock with a sense of passion, love, innocence - and above all honesty. George Marino (AC/DC, Led Zeppelin, Aerosmith), during the mastering of their new album, quoted saying their music is: 'The Southern Rock of the North'." So isses.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 16.02.2010

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