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| Bury The Lies, OnFire Records, 2009 |
| Robert Pettersson |
Vocals |
| Mattias Larsson |
Guitar |
| Tomas Wallin |
Guitar |
| Fredrik Palsson |
Bass |
| Kristoffer Söderström |
Drums |
| Produziert von: tAKiDA |
Länge: 46 Min 50 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Evil Eye | 7. Tear It Up Again |
| 2. Losing | 8. Halo |
| 3. The Dread | 9. Curly Sue |
| 4. Hole In The Ground | 10. Bad Seed |
| 5. Handlake Village | 11. Poisoned |
| 6. Feeble Pride | 12. Jaded |
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Gegründet 2000 und aktuell nominiert für "Group of the Year", "Album of the Year", "Song of the Year", "Best Live Act of the Year", um nur ein paar der neun Nominierungen für den schwedischen Grammy zu nennen. "Make You Breathe" war in ihrem Heimatland das am meisten verkaufte Rock-Album des Jahres 2006. Das Nachfolgealbum "Bury The Lies" hängt inzwischen als Platinausgabe im Wohnzimmer und nun will man mit reichlich Verspätung den resteuropäischen Markt entern. Gemeint sind natürlich nicht ABBA, ROXETTE oder EUROPE, sondern tAKiDA. Noch nie gehört? Macht nichts. Zum einen gibt's das Home Of Rock und zum anderen kannten wir die bisher auch nicht.
Bei der schwedischen Band handelt es sich um ehemalige Bauhelfer, Bürosklaven und Dauerstudenten, die mit viel Lust und Liebe zur Musik zusammenfanden und Lieder schrieben, aufnahmen und in kleiner Auflage selbst vertrieben. Inzwischen hat man ein Label im Rücken und kann ganz andere Geschütze auffahren. Dabei ist das, was das Quintett da macht, nichts Außergewöhnliches. Eine gute Mischung aus REAMON und NICKELBACK ergibt tAKiDA. Soll heißen: Rock, der rockt, der nach jeder Menge guter Laune und Schweiß klingt und dabei ganz nebenbei noch für längere Zeit die Gehörgänge belagert. Minutenlange Gitarrensoli sind dabei nicht zu finden, es geht um massenkompatiblen Rock, der nicht anbiedernd ist. Das ist der Unterschied zu NICKELBACK, die sich doch inzwischen immer mehr dem Mainstream verschreiben. Das hier klingt noch unverbraucht und kann fast durchweg mit guten Songs punkten. Der einzige Ausfall für mich ist Handlake Village, das wie ein Bruch im Gesamtgefüge wirkt.
Richtig schön träumerisch wird es bei Curley Sue, nicht nur musikalisch, auch optisch - wenn man sich das Video dazu mal zu Gemüte führt. Von daher ist es wirklich nicht neu, was die Skandinavier da ins Plastik lasern, aber in ihren Liveshows entdecken sie junge Mädels neben gestandenen Alt-Rockern und Metalfans. Das ist eine ganz schöne Bandbreite und kann eigentlich nur daher rühren, dass die Jungs sich nicht in einer Castingshow nach oben geschummelt haben, sondern von Anfang an auf das vertraut haben, was sie können und wollen. Mit viel Schweiß, Tränen, Liebe und Anstrengung. Sowas wird immer belohnt! [Immer? Na ja…; Red.]
Dann würde ich sagen: Jungs, spuckt in die Hände und beackert den Rest den Welt! Schlechter als NICKELBACK seid ihr keinesfalls!
Wenn diese Aufforderung jetzt umgesetzt wird, dürften wir auch bald in den Genuss des nächsten Longplayers kommen, der in Schweden schon die Charts gestürmt hat.
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