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| Live At The Double Door, Diamond Day Records, 2010 |
| Tod Bowers |
Bass |
| Jeff Massey |
Guitar, Vocals |
| Joe Winters |
Drums |
| Produziert von: The Steepwater Band |
Länge: 78 Min 11 Sek |
Medium: CD |
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| 01. Indiana Line | 08. Baby, You're On Your Own |
| 02. Roadblock | 09. A Lot Of Love Around |
| 03. Fire Away | 10. Lord Knows |
| 04. Revelation Sunday | 11. Steel Sky |
| 05. Healer | 12. One Way Ride |
| 06. Dance Me A Number | 13. World Keeps Moving On |
| 07. All The Way To Nowhere | 14. The Stars Look Good Tonight |
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THE STEEPWATER BAND hat mal wieder eine Live-CD veröffentlicht, die den Fans der reinen Leere große Freude machen wird. Mit einer wie immer zwecks größerer Präsenz monstermäßig verzerrten Rhythm/Lead Gitarre, einem knurrigen obgleich nicht sehr einfallsreich gespielten Bass und einem nettem Schlagzeug im Hintergrund wälzt man sich durch sage und schreibe 14 Tracks und gibt den genannten Fans die volle Breitseite. Soweit so gut, und es wäre eigentlich nicht viel mehr dazu zu sagen, will man nicht die "Braucht die Band einen zweiten Gitarristen á la Marc Ford"-Diskussion aufwärmen.
Nun erinnert die Band nicht nur vom Setup her an die Urväter GRAND FUNK, die ja auch gerne mal die Gitarre verzerrten (damals allerdings eher der mangelnden Ausstattung mit Lautsprechern und Verstärkern geschuldet), sondern einige der Tracks könnten – hört man sich den Soloteil an - durchaus auf den frühen GFR Platten auftauchen; ja, sogar der Bass knurrt wie weiland Mel Schachers, und obgleich Don Brewers Drums verspielter waren ist das ein naheliegender Vergleich.
Nun war Mark Farner schon kein großartiger Gitarrist, eher melodisch spielend und aber schon gar nicht innovativ. Massey, obwohl er einige schöne Leads herbei zaubert, ist ihm da gleich, und somit wäre das sicher auch eine interessante Platte für GFR Afficionados. Allerdings muss man konstatieren, dass die Songs eher medioker sind – mittelmäßig; und dass meine Bemerkung ganz oben bezüglich der reinen Leere kein Schreibfehler ist. In Refraindichte gemessen liegt man hier bei zwei auf einer Skala von eins bis zehn als höchsten Wert; und GFR lag da doch immer im oberen Drittel.
Nun mag man einwenden, dass dieser Vergleich unfair und unangebracht ist; aber auch ohne diesen halte ich das Songwriting nicht für sehr stark, und das Verzerren der Gitarre und das Auswalzen der Tracks an manchen Stellen deutet an, dass das auch gar nicht im Fokus der Band steht, sondern eben die One-Person-Jams. Die Platte ist nicht schlecht, und rockt stellenweise wirklich gut, aber der genannte Makel lässt sicher nicht zu, dass sie bei mir auf Heavy Rotation gesetzt wird.
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