| The divine debauchery, Eigenproduktion, 2007 |
| B. Arnold | Vocals |
| Randy Vaughn | Guitars |
| Chris Miller | Guitars |
| Gary Navas | Bass |
| Rob Lambros | Drums |
| Produziert von: The Street & Bob Hanson |
Länge: 48 Min 34 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Greetings from the ghetto | 7. Vendetta's my name |
| 2. Devil's dilemma | 8. Shovel |
| 3. Bitter | 9. One man battle |
| 4. Light of day | 10. Walls |
| 5. Step it up | 11. Head or be dead |
| 6. Nemesis | 12. A voluntary loss of innocence |
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Schön, dass im Rock- und Metal-Untergrund es immer wieder einige echte Rohdiamanten zu entdecken gibt und noch
schöner, dass es Konzepte wie
Artists Service/Musicbuymail gibt, die diese
Schätzchen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.
THE STREET aus Salt Lake City rufen einem in Erinnerung, dass es einmal eine Zeit gab, in der es einem als gestandener
Rocker noch nicht peinlich sein musste BON JOVI
zu mögen.
Die Band spielt typischen und doch aufregenden, harten US Melodic Rock der Achtziger, der ein ums andere Mal an die
Band aus New Jersey und ihre große Zeit bis einschließlich "Keep the faith" erinnert, allerdings einen Zacken giftiger
und bissiger.
Dazu kommen kleinere Ausflüge in Sleaze- und Street Rock-Gefilde, die allerdings wesentlich schmutziger und damit
überzeugender als von Bands wie WARRANT, POISON oder BLACK 'N' BLUE dargeboten werden. Für einen Kracher wie Step
it up hätten selbst MÖTLEY CRÜE einige Groupies und stimulierende Substanzen rüberwachsen lassen.
Das klingt zwar verdächtig nach einem Nostalgietrip, doch dieser wird voller Frische und Energie auf ein Level
gehoben, das ihm auch anno 2008 seine Existenzberechtigung gibt.
Zugegeben, in den glorreichen Achtzigern hätten THE STREET mit "The divine debauchery" wesentlich größere
Erfolgsaussichten gehabt als heutzutage, zumal man kompositorisch einigen der damals musikalisch völlig überwerteten
Megasellern lässig eine lange Nase gedreht hätte.
Als Indiz wie schwer es solche Musik inzwischen hat mag zudem die Tatsache dienen, dass "The divine debauchery"
bereits die sechste Veröffentlichung von THE STREET seit 1997 ist. Langsam wäre es also wirklich an der Zeit die Band
für ihre Beharrlichkeit zu belohnen, ihr die Hand zu reichen und sie aus dem Untergrund in den Fokus einer größeren
Öffentlichkeit zu zerren. Es wäre überaus bedauerlich, wenn auch das gelungene neue Album nicht mehr als ein weiterer
Insider-Tipp bleiben würde.
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