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| Equilibrio - A Rock Opera, Sensory Records/The Laser's Edge, 2008 |
| Ivo van Dijk |
Drums |
| Bob Wijtsma |
Guitars |
| Bas Dolmans |
Vocals & Guitars |
| Mark Brekelmans |
Bass |
| Joris van de Kerkhof |
Synths |
| Cast: |
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| Bas Dolmans |
Diegu |
| Simone Simons |
Lady Sophia |
| John Voolts |
Primos |
| Michelle Spietelhof |
Aveline |
| Georhe Oosthoek |
Death |
| Produziert von: Ivo van Dijk & Joris van de Kerkhof |
Länge: 54 Min 50 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Equilibrio Overture | 7. Destiny Unveiled |
| 2. My Song Of Creation | 8. My Time Of Need |
| 3. The Traveller | 9. Forever Bound |
| 4. Last Breath | 10. The Message |
| 5. Divided We Stand | 12. Balance Restored |
| 6. The Conflict | 11. God Of Symmetry |
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"We rode in the morning, Casablanca to the West, on the Atlas Mountain foothills leading down to Marakech…" Warum kommt mir denn dieser alte Schinken von Mike Batt in den Sinn?
Aber egal, Fred, ich kann für diese CD keine Review schreiben, such dir jemand anders. Warum?
Also, als ich anfing, eine Review über eine Rock-CD zu schreiben, habe ich die einfach in den Player gelegt, und los ging es. Meine ersten Notizen waren wie folgt: "Au, großes Theater. Ist das ein echtes Orchester? Es IST ein echtes Orchester, aber wahrscheinlich nur auf dem ersten Tra… nein; auf JEDEM Track. Und jetzt die female Voice, opernmäßig durch alle Höhen und Tiefen; sehr schön, perfekt, geradezu konzerthausmäßig.
Na endlich, da, eine Gitarre; schon fast Grunge-mäßig; und sehr, sehr im Hintergrund. Die müssten zwei Gitarristen haben, dann käme es besser.
Jetzt die male Voice, und wieder eine; die singen mit verteilten Rollen. Opernmäßig.
Und das Orchester jubiliert und fiedelt so vor sich hin; aber alles sehr ernst und elaboriert; sehr perfekt, bis auf kleinste ausgetüftelt. Au, da war ein Death Metal Brüller, das ist wahrscheinlich der Bösewicht, oder der Tod, hier muss der Tod mitspielen.
Nächster Track, selbe Leier. Sag mal, was habe ich eben gehört? Die Melodien bleiben ja überhaupt nicht hängen; welche Melodien? Hooklines, wo bleiben die Hooklines? Selbst in der Oper gibt es doch memorable Arien; solche, die in der Erinnerung haften bleiben und einen als lieben Freund den Rest des Lebens... Warum schreibe ich denn jetzt so bühnenreif?
Jetzt Moment mal, ist das denn nun Rock, oder was? Wann knallt es denn mal aus den Boxen. Ein Solo, ich brauch ein Solo, sonst kann ich mich doch an gar nichts festhalten. Und es fiedelt das Orchester. Nein, jetzt muss ich doch mal..."
Das, Fred, war der Zeitpunkt, zu dem ich das Booklet in die Hand nahm. Das ist ein veritables Musical hier, also ein Rocksical, oder so. Über 130 Leute haben mitgewirkt, und es ist auch schon aufgeführt worden. Ein Soundtrack also.
Und das Booklet ist so was von schön und perfekt, die Fotos erste Sahne, die Texte sind abgedruckt (warum eigentlich - will man wirklich: "I am all of which that isn't / Shaped by it's past / The beginning, the end / Everything in between / a burden for all time…" lesen/hören?).
Man hält ein PRODUKT in den Händen, bis aufs I-Tüpfelchen perfekt. Nichts wird dem Zufall überlassen. Bewundernswert, wirklich. Aber - ich mag absolut keine Musicals. Ich war in mehreren, und die festigten nur meine Meinung, dass das Oper Light für Kulturbeflissene ist, die sich etwas Gutes tun wollen (oder für alternde Rockstars, die den Produktlebenszyklus ihrer Werke verlängern wollen). Und wenn ich dann auf die Liste der Player schaue, und sehe, dass hier ZWEI (Zet-wei!) Gitarristen am Werk sind, dann frage ich mich, was die in der Zeit gemacht haben.
Fred, ich mag Rock Opern. "Tommy", "Quadrophenia", DEEP PURPLE with the Dingens-Orchestra, "A Celtic Invasion", meinetwegen "Sgt. Peppers", wenn du es dazu zählen willst. Und ich mag The Ride To Agadir und Jon Oliva. Aber da ist der Ausgangspunkt ROCK-Musik. Und der Endpunkt auch. Und, nein, ich mag nicht die SCORPIONS mit dem Orchester, aber das ist eh klar, den wir reden ja von kreativer Rockmusik.
Und deshalb bin ich der Falsche für diese Review. Denn die Jungs und Mädels haben sich echt bemüht, es ist als Gesamtwerk beachtlich und wird im Progrock Lager sicher auch viele Anhänger finden, denn es ist KUNST. Jawohl, das ist es. Und zwar ganz tolle, und wenn ich das nicht goutieren kann, ist das mein Problem.
Und wenn ich finde, dass hier Mike Batt, SAVATAGE, ein bisschen PURPLE und viel Orchester mit You-name-it Musical-Melodien zu etwas verrührt wurden (oh nein, ich werde nicht 'Brei' sagen, dazu bringst du mich nicht), bei dem trotz mehrmaligem Hören nichts hängen bleibt, weil einfach die Basis - gute Melodien - fehlen, dann tue ich den Schreibern vielleicht Unrecht, weil ich zu blöd bin, das alles zusammenzuführen, und das will ich nicht.
Such dir jemand anderen dafür. Ich danke dir.
Der andauernd angesprochene Fred weist jede Verantwortung für die Übersendung dieses Werks an Herrn Gastrock maximal weit von sich und übernimmt keinerlei Haftung für daraus entstandene Schäden!
F.S., 13.12.2008
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