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| Remembering, Tree O Records, 2011 |
| Chris Cook |
Vocals, Guitars, Harmonica |
| Ken Fradley |
Trumpet, Flugle Horn |
| Jeff Coffin |
Saxophone |
| Tim Carter |
Banjo |
| Ferrell Stowe |
Dobro |
| Guthrie Trapp |
Mandolin |
| Drake Leonard |
Bass |
| Kenny Malone |
Drums & Percussion |
| Johnny Neel |
Keyboards |
| Tanya Dennis |
Backing Vocals |
| Jim Brock |
Drums on Between A Rock & A Romance |
| Carey Sims |
Backing Vocals in Between A Rock & A Romance |
| Mark Stallings |
Keyboard on Between A Rock & A Romance |
| Produziert von: Brian Budzinski |
Länge: 42 Min 07 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Remembering | 7. Don’t Call Me |
| 2. Heartless Road | 8. Chins Up High Spirits |
| 3. The Boy I Used to Know | 9. Between a Rock & a Romance |
| 4. Growing up | 10. Get Over the One |
| 5. Who Can You Be? | 11. Company Comin’ |
| 6. Ezekiel’s Wheel | 12. Twenty-One |
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Chris Cook ist kein Neuer im Biz; vielmehr ist das seine sechste CD - und das merkt man ihr an: die Könnerschaft, mit der das hier alles cool doch überzeugend rübergebracht wird; die Sorgfältigkeit beim Songwriting, die manchmal bis dahin geht, extra nur für ein paar Takte ein neues Riff einzubauen, weil das nun mal genau dahin passt; die genau auf die Stimme angepassten Songs (nicht das der Typ nicht eine gute Stimme hätte!) - hier weiß einer, was er tut, und er tut es gerne; hier hat einer eine Backing Band, die ihn dabei punktgenau unterstützt.
Er kommt aus North Carolina, das trotz seines Namens im Bürgerkrieg auf Seiten der Südstaaten stand - und Chris' Stimme hat etwas südstaatlich Vernuscheltes und die Konsonanten abschleifendes, was seiner R&B beeinflussten Musik gut steht - aber er artikuliert trotzdem sehr gut, elegant und verständlich - der Mann will, das man ihn versteht. Folglich ist das typische Roots Geholper "of your average Americana artist" nicht sein Ding - das ist gefeilter Blues, Funk und Soul voller Seele, gut und klar aber doch satt produziert.
Vokal und vom Gesangstil erinnert er an Van Morrison, vom Songapproach her an John Hiatt; natürlich ist der Godfather des Heartland Rock, Bob Seger auch nicht immer sehr weit. Aber nix da - hier wird nicht kopiert. Das ist 100% auf im eigenen Ofen ge-cook-t.
Remembering ist eine klasse, funky Opener mit jazzigen Gitarren Chords, Bass und Orgel bauen eine tiefes Bett für Chris schwarze Stimme, Orgel und Sax Solos und auch noch Bläser vervollkommnen das Ganze. Einige Gitarrenlicks nach dazu, ein Chor … SCHWARZ, diese Melange. Heartless Road mit seiner Basis, dem Banjo Picking, einer lässigen Slide - Zurückhaltung als Programm. The Boy I Used To Be, ein Shuffle als Erinnerung an den Jungen,der er mal war - "He was cooler than the other side of the pillow…". In der Mitte dieser funky Story über das Guitar Whizzkid plötzlich jazzige Gitarrenharmonien und ein Soft Jazz Trompeten Solo - ein reizvoller Bruch.
Growing Up : "Skipping rocks and skipping school and don't care about that golden rule … we never cared about the youth that ran out…". Ein unwiderstehliches Guitar Lick als Intro zu dieser Reminiszenz an die Jugend - ähnlich dem Kid Rock Song All Summer Long mit einem famosen Madolinen Solo. In Who Can You Be singt er:" Everybody got something to prove, an ocean or mountain to move. If you can't be yourself than who can you be?" - auch eine Möglichkeit, mit dieser Identitätssuche umzugehen.
Don't Call Me, Between A Rock And A Romance sind dann wieder sanfte Heartland Rocker, einem Bob Seger zu Ehre gereichend. In Chins Up High Spirits hats dann einen wunderbaren Gospel Refrain. Zumeist ist das Mid-tempo und rockt ohne Dir gleich miitels alternativer Methoden oder schweren Metals die Haut vom Körper zu ziehen.
Eine wundervolle CD mit 12 Songs ohne Ausfall, nur leider hält Chris sich sehr an der Gitarre zurück - aber er hat ja noch mehrere CDs vorgelegt….
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