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Darkwater

Where Stories End

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Where Stories End
Where Stories End, Ulterium Records, 2010
Henrik Båth Vocals, Guitars
Markus Sigfridsson Rhythm & Lead Guitars
Simon Andersson Bass
Tobias Enbert Drums
Magnus Holmberg Keyboards
Medium: CD
01. Breathe06. In The Blink Of An Eye
02. Why I Bleed07. Fields Of Sorrow
03. Into The Cold08. Without A Sound
04. A Fools Utopia09. Walls Of Deception
05. Queen Of The Night

Die Truppe aus Schweden überzeugte 2007 mit ihrem Debüt "Calling The Earth To Witness" auf ganzer Linie. Jeder einzelne der Instrumentalisten setzte sich durch raffinierte Passagen gut in Szene und ließ keine Langeweile aufkommen. Man bekam auf diesem Werk großartige melodische Kompositionen auf die Ohren, die dennoch sehr komplex gestaltet waren und besonders dem Proggie einiges zu bieten hatten, wie z.B. harte Riffs der Stromgitarren, die von den Tasten aufgelockert wurden. Insbesondere das Piano wäre hier hervorzuheben, das einen famosen Kontrast zu den harten Gitarren bildete. Ja, besonders für Fans von DREAM THEATER, SYMPHONY X, PAGAN'S MIND oder auch CIRCUS MAXIMUS war das Erstlingswerk sicherlich ein Leckerbissen.

Nun gibt es seit dem 12. November 2010 den Nachfolger mit dem Titel "Where Stories End" im Handel und bis auf den Bassisten kommt die Band im unverändertem Line-Up. Denn 2009 hat der damalige Basser Karl Wassholm die Band verlassen und wurde durch Simon Andersson (ex PAIN OF SALVATION) ersetzt.
Leider sind die Songs auf diesem Rundling kürzer ausgefallen und weniger verschachtelt, so dass der Proggie sich nach mehreren Durchläufen eher gelangweilt fühlt, da es weniger zu entdecken gibt. Die Protagonisten zeigen zwar auch hier, dass sie ihr Handwerk verstehen, bieten jedoch wenig Abwechslung, da die Kompositionen alle irgendwie nach dem gleichen Schema aufgebaut sind und im gleichen Tempo dargeboten werden. Ansonsten gehen Bass und Schlagzeug gut ins Ohr, der Gesang ist ordentlich und die Tasten duellieren sich famos mit den Gitarren.

Für Mix und Mastering waren Fredrik Nordström und Henrik Udd (IN FLAMES, HAMMERFALL, DIMMU BORGIR) verantwortlich und die haben vorzügliche Arbeit geleistet, denn am Sound gibt es nichts auszusetzen.
"Where Stories End" ist ein nettes Album, welches den Melodic-Metaller sowie den Prog-Metaller ansprechen sollte, allerdings das Debüt nicht toppen kann.

Michelle Karayilan, (Artikelliste), 07.01.2011

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