HoR Logo kl CD-Review:

Devil's Hollow

Devil's Hollow

Logo Home-of-Rock

Link Homepage:
Offizielle Devil's Hollow Homepage
Link MySpace:
Devil's Hollow @ MySpace.com
Link Promotioncompany / Kaufen:
Just For Kicks
Mehr Info:
All Music Guide (englisch)

Unser Disclaimer
Devil's Hollow
Devil's Hollow, Tallman Records, 2010
Matt Cain Organ, Piano, Clavinet, Wurlitzer, Backing Vocals
Nick Doe Lead Guitar, Bass #11
Jimmy Hartman Bass
Justin Murray Lead Guitar, Vocals, Acoustic Guitar
WJ Robinson Drums, Percussion #5
Gäste:
DW Howe Bass except #1,9,10
Adam Johnson Slide Guitar #1,9; National Steelbodied Guitar #1
Mike Zeoli Percussion #3,4,7,9
Produziert von: Alex Lyon and Devil's Hollow Länge: 42 Min 42 Sek Medium: CD
1. The Charm7. Heinous
2. Treated Bad8. Ketchup’s Boogie
3. Demons Down9. This Way
4. Time Will Tell10. I Never Knew
5. Into The Red11. Water To Wine

Ach Du liebe dicke Hose - eine Angeberband! Kommen aus dem Nix und geben vor, auf einer CD mühelos verschiedene Stile wie Bluesrock, Jazziges á la Deodate, Power Pop, Southern Rock und Funk drauf zu haben, und das alles mit einem fähigen Sänger, zwei Gitarristen, einem Keyboarder mühelos rüber zu bringen, und dabei noch alles aus einem Guss zu haben und die Produktion soll auch gut und zeitgemäß sein! Ha, also bitte - was denn sonst noch?

Zum Beispiel einen fähigen Slide Gitarristen als Gast auf zwei Tracks? Wirklich gute Songs, die im Ohr hängen bleiben, und - ach so, ja: an manchen Stellen gibt es ausgedehnte Jams - ausgedehnt, sage ich, nicht: uferlos!
Gibt es nicht, kann es nicht geben. Eben noch die famosen SOURMASH, und jetzt schon wieder so ein Kracher? Also, entweder haben die bei Just For Kicks einen wirklich riesigen Riecher, oder ich werde langsam taub und alt, oder - es ist wirklich so, wie ich es sage.

Und, glaub' mir mal - es IST wirklich so. Die fünf Amis aus Texas um Chief Bartträger und Songwriter Justin Murray legen hier ein Album vor, das - zumal als Erstling - sich vor niemandem zu verstecken braucht, was instrumentale Fähigkeiten gepaart mit Feeling und Songwriting angeht. Allerdings - das vorneweg, und das haben sie mit erwähnten SOURMASH gemeinsam - ist das classic rock as classic can be, bis auf den Sound und die Produktion (die sind angemessen und modern).

The Charm und das herausragende Demons Down sind die erwähnten Rocker, der erste mit gutem Slideguitar Einsatz, der zweite mit stärkerem Keyboards Einsatz - schaut mal nach, wieviel verschiedene Keyboards der Mann spielt - wer hat da URIAH HEEP gesagt? Der Song hat zur Abwechslung dann ein wunderbar 'dreamy' Mittelteil, und erinnert im zweiten Teil mit seinem langen Gitarrensolo an die ALLMANS.
Treated Bad ist ein Bluesrocker aus dem Handgelenk, Marke - siehe oben - 'Können wir übrigens auch'. Und wenn man denkt, gut, so geht das also weiter - dann kommt Time Will Tell, und das erinnert positiv an den melodischen Jazz von Deodato - und das ist ein Kompliment. Power Pop in Into The Red (DAS können …), eine funked-up fairy tale in Heinous (englisch für 'abscheulich, ruchlos, schrecklich'), mit langem Solo, wieder an die ALLMANS erinnernd. Ketchup's Boogie - und jetzt wird aber so was von gejamt!
I Never Knew - tja, und das ist nun Peter Green zu When The Sun Goes Down-Zeiten, mit Snowy White an der Lead, und zu Abschluß nochmal das volle Pfund mit abwechselnden Gitarren- und Orgelsolos Water To Wine. Und das klingt jetzt wirklich nicht eklektisch, also zusammengeklaut, sondern echt und wirklich wie aus einem Guss.

Hier bleibt wirklich kein Wunsch unerfüllt - bis auf - wie das wohl Live klingt? Auf der Homepage gibt es dann doch tatsächlich noch fast alle Tracks in Live-Format! Mehr kann man wirklich nicht verlangen. Diese Jungs haben jede, aver auch jede Hilfe von uns verdient, denn die sind einfach und umfassend GUT.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 21.08.2010


 
© Home of Rock 2001 & ff., Impressum & Kontakt