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Giulia Millanta

Dropping Down

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All Music Guide (englisch)

Unser Disclaimer
Dropping Down
Dropping Down, Ugly Cat Music, 2011
Giulia Millanta Vaocals, Baritone Guitar, Whistle, Resophonic Ukulele
Paolo Loppi Electric Guitar
Matteo Addabbao Organ
Lorenzo Forti Bass
Donald Renda Drums
Michael Manning Fretless Bass
Ettore Bonaté Percussion
Guianfilippo Boni Snaps
Fulvio A.T. Renzi Violin
Stefano 'Cocco' Cantini Saxophone
Lorenzo Bertocchini Background Vocals
Paolo Perego Egg Shaker, Tambourine
Produziert von: Giulia Millanta Länge: 35 Min 05 Sek Medium: CD
1. Right Between the Eyes7. Skulls and Crossbones
2. Madame8. Intro
3. The Tunnels Of My Brain9. The Old Man
4. Dropping Down10. Hotel
5. A Long Dark Road (I'm Wearing My Smile)11. Paranoid
6. Satan's Speech12. Floating

Das ist die zweite CD der junge Dame aus Florenz, die laut ihrer Vita ein einsames Kind, eine schwierige Jugendliche und jetzt eine zielstrebige junge Frau ist, deren größte Leidenschaft Wein, sonnengetrocknete Tomaten, Pferde und ihre Musik sind.

Klingt so ein wenig wie 'Wein, Pferd und Gesang' und ist insofern nichts Besonderes. Auch die Tatsache, dass das ihre zweite CD nach "Guilia And The Dizzyness - After The Alpha Decay" ist, ist nicht so verwunderlich.

Was dann allerdings schon die Augenbrauen des Reviewers auf Wanderschaft schickt ist die Tatsache, dass alles Arrangements, die reflektierende Texte und auch die Musik von Guilia selbst kommen (bis auf Paranoid - ja, DAS Paranoid - natürlich). Wenn man sich das unvoreingenommen anhört würde man wetten , dass hier eine sehr erfahrener Arrangeur am Werke war. So, wie die einzelnen Instrumente zielführend und doch songdienlich eingesetzt werden, ohne dass das nun alles in großer Langweile versinkt - das ist schlicht und ergreifend gut. Und dann kommt noch hinzu, dass Frau Millanta eine Gruppe von Musikern um sich geschart hat, die wohl mit das Beste sind, was Italien zu bieten hat - Cracks allesamt, lässige Routiniers der Oberklasse.

Giulia Millanta

Und hört man dann die ersten Takte von Right Between The Eyes fühlt man seine Befürchtungen bestätigt: Oh oh, Klampfenmusik …. Aber dann setzt die Band ein, mittendrin eine Slide über dem unauffälligen Reggae Rhythmus (ja, nix mit Lagerfeuer!) - das trifft wirklich zwischen die Augen. Madame hat die Lässigkeit und diesen feinen Drive mit fast unmerklichem Tempowechseln; etwas, das JJ Cales Lies von "Really" auszeichnete, und neben seinen Hits zu einem heimlichen Greatest Track machte. The Tunnels Of My Brain hat nicht nur einen seltsamen Titel, sondern zeichnet sich durch atonale Vokallinien, ähnlich denen von Anouschka, und angemessen zum Titel, aus. A Long Dark Road ist Pop, mit einem Experten am Finger: snap-snap; ach ja - gute Keyboards! Skulls And Crossbones bringt einen Teufelsgeiger, The Old Man (textlich sehr gut und locker erzählt, wie sie einen alten Mann beobachtet, vermutet, dass er sehr einsam ist, nur um zu erkennen, dass sie ihre eigenen Probleme auf ihn projiziert) hat eine sehr gutes Saxophon, und Paranoid - nun, das kommt so, dass ich das erste Mal auf den Text gehört habe!

Herausragend? Ja, wenn man alles in Betracht zieht, einfach musikalisch sehr gut, sehr vielseitig das, und es sollte viel Beachtung auf sich ziehen. Sehr sympathisch.

Dietrich Gastrock, (Artikelliste), 17.05.2011


 
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