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| Metalusion, Magna Carta Records, 2011 |
| Glen Drover |
Guitars |
| Jim Gilmour |
Keyboards |
| Paul Yee |
Bass |
| Chris Sutherland |
Drums |
| Gäste: |
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| Fredrik Akesson, Jeff Loomis, Vinnie Moore, Chris Poland, Steve Smyth |
Guitars |
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Länge: 50 Min 32 Sek |
Medium: CD |
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| 1. Ground Zero | 6. Don't Let The World Pass You By |
| 2. Frozen Dream | 7. Mirage |
| 3. Egyptian Danza | 8. Ascension |
| 4. Colors Of Infinity | 9. The Purple Lagoon |
| 5. Illusions Of Starlight | 10. Filthy Habits |
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Was hat der Mann für eine Vita! Gerade mal 42 Jahre jung durfte er schon bei KING DIAMOND, TESTAMENT und MEGADETH seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Mit seiner eigenen Powermetal-Kombo EIDOLON kann er dazu noch auf 8 Veröffentlichungen verweisen. Nun bringt der Gitarrist mit diesem Lebenslauf seine erste Soloscheibe auf den Markt. Und wie es sich für einen 6-Saiten-Arbeiter gehört ist das ein Stück instrumentaler Musikgeschichte. "Aargh!", höre ich viele rufen, "die Zeiten sind doch schon lange vorbei." Richtig! Und das ist leider das größte Manko dieser Scheibe. Wer braucht sowas heutzutage noch? Wenn man sich seinen Status nicht damals schon erarbeitet hat, wie Joe Satriani, Vinnie Moore, Steve Vai oder all die anderen, dürfte es schwer sein, heutzutage mit so einer Veröffentlichung auf sich aufmerksam zu machen.
Dem kann aber geholfen werden, indem man interessante Namen mit ins Boot holt. Das hat Glen gemacht und sich Jim Gilmour und Chris Sutherland von SAGA dazu geholt und einen renommierten Bassplayer für die tiefen Töne verpflichtet. Weil das noch nicht reicht, hat der gute Mann im Telefonbuch geblättert und sich noch die Zusagen von seinem alten Kumpel Chris Poland aus MEGADETH-Zeiten, Vinnie Moore, Jeff Loomis von NEVERMORE, Fredrik Akesson von OPETH und TALISMAN sowie Steve Smyth von FORBIDDEN besorgt und losgelegt. 10 Songs gibt's zu belauschen, wobei es sich dabei zur Hälfte um eigene und zur anderen Hälfte um Coversongs handelt.
Was einen in den 50 Minuten erwartet ist klar definiert und schon angesprochen: instrumentale Gitarrenmusik, tief im Hardrock und Metal verwurzelt, verwoben mit einzelnen Fäden aus dem Jazz- und Fusionbereich, aufgepeppt mit wuchtigen Riffs aus der Gitarre und Keyboardsounds und einem festen Bass/Schlagzeugfundament. Grundsätzlich nichts Neues und auf die Länge des Rundlings auch nichts Überraschendes. Es sei denn - und da muss ich leider passen - man kennt die Originale von Jean-Luc Ponty (lt. Wikipedia eigentlich ein Fusionjazz-Violinist, der auch mit Frank Zappa zusammengearbeitet hat), Al DiMeola (auch eher im Jazzbereich zu Hause) oder Frank Zappa. Da mag vielleicht in den Songs noch die eine oder andere Überraschung versteckt sein, ansonsten gibt es das übliche über-das-Griffbrett-Gerase-und-Gefrickel. Nicht schlecht, aber für eine tiefe Markierung im musikalischen Holzbrett eindeutig zu spät. Eigentlich schade drum…
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