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Konzertbericht:
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Vor ein paar Tagen hab ich noch über die neue CD gejubelt, jetzt waren sie schon live da und ich hab mich vorher richtig gefreut. Tja Freunde. Was jetzt folgt ist ein Verriss. Die Elser Halle ist sehr gut gefüllt (800 Leute?), es ist heiß, man ist in Partylaune. Doch zum Anfang. Die Band kommt auf die Bühne und man spürt sofort einen Hauch negativer Vibes. Der kleine Brüllwürfel Angry mosert ein wenig rum, kündigt ein dreiteiliges Konzert an (am Anfang ein paar alte, ruhigere (?) Nummern zum Aufwärmen, dann Volldampf und am Schluss was zur Erholung) und dann geht es ab. Das Programm ist größtenteils identisch mit der Doppel-CD "25 To Life" und auch hier muss ich mich korrigieren. Schrieb ich doch damals "... da hat keiner mehr im Studio rumgefummelt...". Entweder, das war im Jahr 2000 eine andere Band oder ich hab mich mächtig getäuscht. Natürlich, wenn die Band zu einem Boogie a la Bad Boy For Love ansetzt, ist man versucht mitzurocken und die Stimmung steigt auch sofort, aber das wird flugs von einer schrecklich verprügelten Astra Wally zunichte gemacht. Selbst Fast Eddy ist knapp 10 Minuten lang auf der Flucht vor dem Butcher und kann dem seelenlosen Bluesmetzger nicht entkommen. Größter Kritikpunkt: Die wirklich tollen Songs des neuen Albums "Pain" kommen nicht zum Einsatz. Kein Someone To Fuck, kein Union Man, kein One More Drink With The Boys. Mehr als 20 Jahre ist es her, da hinterließen Rose Tattoo bei mir einen ausgesprochen negativen Eindruck, als sich Angry in der Rudi-Sedlmayer-Halle in München das Mikro solang auf den Glatzkopf schlug, bis er blutüberströmt da stand. Für so was hatte und habe ich kein Verständnis. Das macht er heute nicht mehr (bricht sich dafür beinah ein Bein und humpelt den Rest des Konzerts durch die Gegend), aber wirklich angenehm ist sein Auftritt auch im Jahr 2002 nicht. Es kommt kein "Good-Time-Feeling" auf, keine positive Emotion. In seiner Kritik zum Konzert der Rodgau Monotones in München, schrieb ein Journalist der Süddeutschen Zeitung "...'ich war dabei' können ein paar privilegierte Münchner Nostalgiker sagen. Denn allzu oft werden die Hesse wohl nicht mehr kommen...". Fred Schmidtlein, (Impressum, Artikelliste), 23.05.2002
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